Gruppenligist FC Bosporus leitet nach Abstieg aus der Verbandsliga Umbruch ein

Frischer Wind in der Nordstadt

Die Neuen bei Gruppenligist FC Bosporus: (hinten v.l.) Cem Kasal (Trainer II. Mannschaft), Aslan Sidigy, Mert Cicek, Cihan Ünsal, Arif Can Durmusoglu, Engin Atik, Luca Del Colle, Abuzar Hosseinzadeh, Najeh Braham (Trainer), (vorn v.l.) Nizam Güney, Antonio Juricic, ferhat Aydin, Emre Balci, Ruslan Schagirow, Eray Ecevit, Furkan Durmaz, Leonard Palushaj (Co-Trainer). Fotos: Schmidt, Fischer/nh

kassel. Nach dem einjährigen Abstecher in die Fußball-Verbandsliga gab es zum Trainingsauftakt bei Gruppenligist FC Bosporus viele neue Gesichter zu sehen. Allen voran der neue Trainer Najeh Braham, der im Gespann mit seinem Co-Trainer Leonard Palushaj für einen Neuanfang steht.

Der erfolgshungrige Coach, von Oberligist Göttingen 05 zum Klub gestoßen, setzt zunächst keine hohen sportlichen Ziele. „Mir ist wichtig, dass die Mannschaft schnell zu einer Einheit findet und dann sehen wir weiter“, sagte der 40 Jahre alte B-Lizenzinhaber. Dabei setzt er vor allem auf die bewährten Kräfte, wie Torhüter Antonio Rega, Abwehrspieler Ugur Kahraman und Usman Mobarak und Stürmer Nima Latifiahvas. Sie sollen gemeinsam mit Neuzugang Eray Ecevit den Kern des Teams bilden. Mit der Kaderplanung sind sie bei den Nordstädtern aber noch lange nicht am Ende. „Wir führen noch Gespräche und stehen bei dem einen oder anderen interessanten Spieler kurz vor einem Abschluss“, ließ Co-Trainer Palushaj verlauten.

Ansonsten setzen sie beim FCB auf talentierte Nachwuchsspieler, die über die zweite Mannschaft mittelfristig den Sprung ins Gruppenliga-Team finden sollen. Die Wahl der Neuzugänge passt in das Gefüge des Multi-Kulti-Klubs, bei dem sich bis zu zehn verschiedene Nationalitäten tummeln.

Nun aber will der Coach seine Spieler erstmal fit machen für die Liga. Seine Erkenntnis aus der letzten Saison war vor allem, dass es der Mannschaft an der nötigen Fitness mangelte. Entsprechend ging es unter lautstarken Anweisungen auch gleich mächtig rund. Damit gemeint ist, dass Braham neben diversen Vorbereitungsspielen seine Spieler mindestens viermal in der Woche zum Training bittet. Außerdem sind neben dem Nordstadtstadion auch Treppenläufe am Herkules und Laufeinheiten in der Aue vorgesehen.

Weitere Schwerpunkte in der Trainingsarbeit werden Spielverständnis und Taktik sein. „Unser System wird sich nach dem Potenzial des Teams richten“, will sich der Trainer allerdings nicht festlegen.

Immer samstags

Den Auftakt der Vorbereitungsspiele bildet die Partie beim BC Sport am Mittwoch, weiter geht’s mit Spielen gegen Lichtenau, KSV Baunatal II und Nordshausen. Zwei bis drei Spielpartner werden noch gesucht. Zum Rundenstart stellt sich die TSG Wattenbach (Samstag, 5. August) vor. Überhaupt hat die Platzzuteilung ergeben, dass Bosporus seine Heimspiele grundsätzlich samstags austrägt.

Von Horst Schmidt

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