Gruppenliga: Die Rot-Weißen erklären den Gast aus Dörnberg zum Favoriten

FSV-Derby in Wolfhagen

Unterschiedliche Empfindungen: Der Wolfhager Timo Wiegand, denkt gerne an das Pokalspiel gegen Dörnberg zurück. Kein Wunder, er konnte zweimal den Dörnberger Torwart Dominik Zeiger überwinden. Foto: zih/nh

Wolfhagen. Großkampftag am Sonntag, 15 Uhr, im Wolfhager Liemeckestadion. Denn dort kreuzen am fünften Spieltag der Fußball-Gruppenliga der FSV Wolfhagen und der aus der Verbandsliga abgestiegene Namensvetter FSV Dörnberg die Klingen.

Für den FSV-Trainer und Ex-Dörnberger Eric Schibol sind die Gäste unter Neu-Coach Jörg Reith klarer Favorit. Er begründet diese Vorschusslorbeeren für den Gegner einmal damit, „dass die Dörnberger bisher einen tollen Lauf hinlegten, mit einem Sieg in Wolfhagen gar an die Tabellenspitze stürmen könnten.“ Zum anderen muss Schibol auf ganz wichtige Schlüsselspieler verzichten. Denn die beiden ehemaligen Dörnberger Kevin und Dominik Richter genießen wie auch André Nordmeier Urlaubsfreuden, Rafael Gorzel kann verletzungsbedingt nicht auflaufen. Schibol: „Wenn wir einen Punkt behalten können, wäre dies schon eine Überraschung, könnten wir unseren 2:1-Pokalerfolg vom 30. April gar wiederholen, wäre dies eine Sensation.“ Wolfhagen wollte diese Partie aufgrund der personellen Situation eigentlich verlegen, dieses Vorhaben konnte jedoch nicht in trockene Tücher gewickelt werden. Trotzdem ist Schibol natürlich auch Optimist. „Wir werden mit Sicherheit die Punkte nicht kampflos abliefern, sondern alles versuchen, ein ordentliches Spiel abzuliefern und Dörnberg Paroli bieten.“

Dörnbergs Pressesprecher Andreas Weinreich kann Schibol nicht beipflichten. „In einem Kreisderby gibt es keinen Favoriten, solche Begegnungen werden ja vermeintlich oft mit einer völlig anderen Tinte geschrieben.“ Auch Gästetrainer Jörg Reith wird aus den verschiedensten Gründen nicht seine Wunschformation aufs Feld schicken können, wobei Weinreich aber prognostiziert, dass Dörnberg mit der momentan bestmöglichsten Mannschaft die Aufgabe lösen wird. Weinreich: „Wenn alle Vorzeichen, das Tabellenbild und der bisherige Saisonverlauf auch dafür sprechen, dass ein Dörnberger Dreier erwartet wird, dann hoffe ich natürlich, dass sich dies bewahrheitet. Doch eine Selbstverständlichkeit so im Vorübergehen wird es für uns mit Sicherheit nicht werden. Wir lassen uns nicht unter Druck setzen.“ (zih) Foto: zhj/zih

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