Wolfhagen gewinnt in Heiligenrode 1:0

FSV Wolfhagen: Glücklicher Sieg für Inan-Team

Musste viel anfeuern und lange zittern: Auch wenn Wolfhagen fast eine halbe Stunde in Überzahl spielte, war FSV-Trainer Halil Inan am Ende froh, als die drei Punkte unter Dach und Fach waren. Archiv-Foto: Hofmeister

Heiligenrode – Die ersten drei Punkte der Rückrunde sind im Sack: Fußball-Gruppenligit FSV Wolfhagen bezwang am Sonntag den TSV Heiligenrode knapp mit 1:0 (0:0). Damit katapultieren sich die Wölfe wieder auf den zweiten Tabellenplatz der Gruppenliga, Heiligenrode verweilt kurz vor der Abstiegszone.

Als „glücklichen Sieg“ beschreibt FSV-Coach Halil Inan das 1:0, denn Wolfhagen war seinem Gegner keinesfalls besonders überlegen. In der ersten Halbzeit führte n auch ein paar zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen zugunsten des Gastes dazu, dass die Wölfe nicht in Rückstand gerieten. Aber gleichzeitig hatte auch Yannick Schaake eine hunderprozentige Torchance, die er zum Leidwesen der Wolfhager Fans jedoch vergab.

Turbulenter wurde es dann in der zweiten Halbzeit. Zunächst hatte der torgefährliche Christian Rümenap für die Gastgeber eine Chance: Er schoss volley auf den FSV-Kasten. Doch der Gäste-Torwart Sebastian Schmidt hatte Glück: Der Ball landet an der Latte. Knapp zehn Minuten später hatten die Wolfhäger ihre bis dahin größte Chance: Rafael Gorzel kam fünf Meter vor dem Tor von Heiligenrode zum Schuss, doch der Ball verfehlte das Ziel.

Die möglicherweise Spiel entscheidende Szene folgte dann in der 65. Minute: Der Heiligenröder Darko Bonic bekam rot, nachdem er bei einem Einwurf versucht hatte, absichtlich Andre Nordmeier zu treffen. Der Szene war ein kurzes Gerangel vorhergegangen. Die Wolhager waren also die verbleibenden 25 Minuten personell im Vorteil – und sie nutzten diesen auch.

Als erstes setzte sich Kamil Turan durch. Sein Schuss ins Eck konnte aber von Heiligenrodes Torhüter Markus Frank abwehrt werden. Kurze Zeit später aber hatte der TSV Grund zum Jubeln. In der 76. Minute zog Turan aus 20 Metern Entfernung ab und sein Flachschuss landete im linken Torecke.

Ausbauen konnten die Wölfe die Führung aber nicht mehr. Insgesamt blieb es für die Wolfhager Offensive schwer: Die dichte Fünferkette des TSV ließ kaum Freiräume für die Stürmer. „Fairerweise muss man aber auch sagen, dass Heiligenrode nicht komplett gemauert hat“, kommentiert Inan, „Sie waren auch offensiv da.“ Trotzdem blieb die FSV-Offensive häufig an der Abwehr hängen.

Am Ende aber zählten für Gäste aus Wolfhagen nur die Punkte. Inan freut sich über die drei Zähler und Platz zwei: „Wir haben über 90 Minuten eine sehr kämpferische und läuferisch starke Leistung gezeigt. Jeder Gegner ist anders und heute war es nicht einfach.“ zis

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