Calden/Meimbressen will gegen Aufsteiger TSV Heiligenrode punkten und nicht in Tabellenkeller rutschen

SG fühlt sich „bisschen unter Zugzwang“

Kaum vorbeizukommen: Gegen Sandershausen zum Saisonauftakt tat sich auch Sven Mackewitz (links) hier gegen Sascha Hebold schwer. Gegen Heiligenrode soll‘s besser laufen. Foto:  Hofmeister

Calden. Im ersten Heimspiel der Fußball-Gruppenliga empfängt die SG Calden/Meimbressen am Samstag (15.30 Uhr) den Aufsteiger TSV Heiligenrode.

Eine Woche nach dem 1:3 gegen Sandershausen tritt die SG also gleich gegen die zweite Gruppenligamannschaft aus der Gemeinde Niestetal an. Der TSV startete optimal in die Saison und gewann mit 3:1 in Rengershausen.

Somit ist natürlich die Aufstiegseuphorie gleich entfacht bei der Elf von Trainer Carsten Umbach, die nach fünf Jahren Abstinenz wieder in die Gruppenliga zurückkehrte.

Besonders auf sich aufmerksam machen konnte gleich Christian Rümenap, den heimischen Fans aus seiner Zeit in Grebenstein und Zierenberg bekannt, mit zwei Treffern. „Das ist ein Schlitzohr“, warnt der Caldener Abwehrspieler Sven Mackewitz vor dem kantigen Stürmer.

„Macke“ rechnet damit, dass die Heiligenröder in Calden auf Konter lauern werden und den Vollstreckerqualitäten beispielsweise eines Rümenaps oder Dennis Jödecke, der schon in Vellmar und beim KSV Hessen spielte, vertraut.

Die Niederlage im ersten Spiel gegen Sandershausen ist für das 28-jährige Caldener Eigengewächs keine Schande gewesen. Die Leistung im ersten Durchgang sei durchaus ordentlich gewesen, daran gelte es anzuknüpfen, nur es müsse mehr Entlastung von vorne kommen gegen Heiligenrode, als es in Sandershausen der Fall war. Dafür sollte eigentlich Marko Utsch sorgen können, der wieder in die Mannschaft zurückkehren wird. Ebenso könnte Dennis Schardt nach seiner Verletzung wieder für mehr Sicherheit im Mittelfeld sorgen. Lukas Holst und Steven Berndt sind auch zurück aus dem Urlaub. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass Spielmacher Thomas Schindewolf nach seiner roten Karte ausfallen wird.

SG-Trainer Jens Alter verspürt einen bisschen Zugzwang, weil er keine Bekanntschaft mit den unteren Tabellenrängen machen will. Deswegen will er bestimmt das von seinem Team sehen, was es nach seiner Meinung am besten kann, nämlich über den Kampf zum Spiel kommen. „Wir können keinen Gegner in Grund und Boden spielen“, ist Alter realistisch. (zyh)

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