Erfolgreiche Saison für SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach

Fußball-Gruppenliga: Andjelkovic-Team war nie in Abstiegsgefahr

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Sorgenfreier Aufsteiger: Jannik Schinzel (rechts, hier im Kreispokalfinale gegen die SV 07 Eschwege um Mariusz Gogol) erreichte mit seiner SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach einen sensationellen sechsten Rang in der Gruppenliga.

Kleinalmerode. Für Fans, Trainer und Spieler der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach verlief die vergangene Saison sorgenfrei: In Abstiegsgefahr war der Aufsteiger nie.

Wenn ein Aufsteiger den Klassenerhalt schafft, dann ist dies in der Regel schon ein Erfolg. Erst recht, wenn der Aufstieg zuvor überraschend kam. Die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach sorgte in der abgelaufenen Spielzeit der Fußball-Gruppenliga jedenfalls für reichlich positiven Gesprächsstoff. 

Hinter Meister Fürstenhagen musste die SG Klei./Hun./Doh. im Anschluss an die vergangene Serie noch in die Aufstiegsrunde. Dort setzte sich der Außenseiter gegen vier Kreisoberliga-Vizemeister durch. „Das letzte Spiel war Gänsehaut pur“, sagt Trainer Goran Andjelkovic über den 1:0-Erfolg über BC Sport Kassel, den haushohen Favoriten. Vor 1000 Zuschauern traf damals Tim Malzfeld kurz vor Schluss.

Genauso positiv wie dieses Spiel verlief anschließend die komplette Saison in der Gruppenliga. „Nach so einer kurzen Sommerpause haben die Jungs das echt gut gemacht“, lobt Andjelkovic, der die Mannschaft erst seit zwei Jahren trainiert. Zumal vor der Saison fast alle Experten dem Aufsteiger eine schwierige Saison prognostizierten. Doch weit gefehlt. Denn Klei./Hun./Doh. hielt sich das gesamte Jahr über aus dem Abstiegskampf heraus, stand nur nach dem ersten Spieltag auf einem Abstiegsplatz und beendete die sorgenfreie Serie als Tabellensechster.

„Wir haben aber auch viel für diesen Erfolg gegeben“, betont Andjelkovic mit Verweis auf die Trainingsbeteiligung. Aus dem 21 Spieler umfassenden Kader waren nie unter 16 Akteure beim Training. „Im Schnitt waren 18 Spieler da, so kann man gut trainieren“, sagt Andjelkovic.

Zu der Zahl „sieben“ scheint der Aufsteiger eine ganz besondere Beziehung entwickelt zu haben. Sieben Siege gab es jeweils in der Vor- und der Rückrunde. In der Heimtabelle belegte das Andjelkovic-Team mit 24 Punkten den siebten Rang. 23 Zähler reichten in der Auswärtsstatistik ebenfalls zum siebten Platz. Und in der Fairness-Tabelle genügten die 62 Gelben sowie jeweils zwei Ampelkarten und Rote Karten zum siebten Platz.

Der große Zusammenhalt ist ein weiteres Plus des Teams um Torjäger Jakub Swinarski (23 Treffer). „Es gibt keine Ausreißer. Zudem haben wir wirklich guten Fußball gespielt, mit viel Tempo und Power. Man sieht eine echte Struktur, taktisch hat das Team immer einen Plan. Praktisch alle Spieler haben sich verbessert“, sagt der Trainer, der in der kommenden Serie auf eine eingespielte Mannschaft bauen kann. Denn bislang haben alle Akteure ihren Verbleib zugesagt. Einziger Neuzugang ist Heinrich Theune. Der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler wechselt vom Kreisoberliga-Absteiger SG Werratal zum Gruppenliga-Sechsten.

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