Fußball-Gruppenliga

Saisonvorschau: Heiligenrodes Trainer Burghardt stellt  Kalkulation auf

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2+4 in Heiligenrode: Trainer Marco Burghardt (hinten links) und Co-Trainer Dennis Joedecke (hinten rechts) mit den Neuzugängen (vorn von links) Dennis Lumm, Armin Ebadi, Nils Kevin Kökert und André Wenzel.

Niestetal. Marco Burghardt übt sich in Mathematik: „Wenn wir 20 Prozent weniger Gegentore kassieren als üblich, dann klettern wir schon mal drei bis vier Plätze in der Tabelle.“ Was der Trainer von Fußball-Gruppenligist damit vor der neuen Saison sagen will: „Unsere Defensive muss besser stehen.“

Nach Ansicht des 34-Jährigen „steht Heiligenrode immer für Offensivfußball“. Immer mehr Wert legt der im vorigen Winter aus dem eigenen Stall gekommene Trainer nun auf das Abwehrverhalten. „Das ganze Team muss defensiv besser stehen und arbeiten. Wenn du im Schnitt pro Spiel zwei Gegentore bekommst, musst du immer selbst drei schießen“, macht er eine weitere Rechnung auf.

Das Gesicht der Heiligenröder blieb weitgehend gleich. Von drei älteren Spielern, die künftig für die zweite Mannschaft spielen, dürfte Daniel Greger am meisten vermisst werden. Hart trifft es den TSV, dass Dennis Joedecke wegen eines noch zu operierenden Knorpelschadens für ein Jahr ausfällt. Immerhin bleibt er als Co-Trainer in dieser Zeit nah beim Team.

Die Heiligenröder fühlen sich breiter aufgestellt als zuvor. „Vor allem haben wir den Kader verjüngt. Das war wichtig“, sagt Burghardt. Mit André Wenzel greift ein Neuzugang erst im Oktober ins Geschehen ein.

Ins neue Amt wuchs der Trainer, der demnächst die B-Lizenz erwirbt, schnell hinein, nachdem er seinen Vorgänger Oliver Frank abgelöst hatte. „Ich kenne den Verein ja auch zum Glück in- und auswendig“, betont er.

Hinter den Niestetalern liegen intensive Wochen der Vorbereitung, wenn sie am 4. August in Rothwesten starten. Ob sie den in die Verbandsliga aufgestiegenen Ortsrivalen TSG Sandershausen vermissen? „Ein bisschen. Es war schon was Schönes, im vollen Stadion gegen sie zu spielen. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder“, sagt Burghardt und fügt zur Klärung hinzu: „Ich wünsche der TSG natürlich nicht den Abstieg. Aber wir könnten ja irgendwann aufsteigen.“

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