Fußball-Gruppenliga: TSG Fürstenhagen beeindruckt mit einer tollen Einstellung

Gekämpft wie die Löwen

Überragender Spielgestalter: Dennis Schanze (links) kurbelte die Aktionen des TSG Fürstenhagen unermüdlich an und imponierte gegen den TSV Heiligenrode auch mit herrlichen Pässen. Foto: eki

Fürstenhagen. Der schlechtesten Saisonleistung folgte postwendend die beste. „Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht“ stellte TSG Fürstenhagens Spielertrainer Dennis Schanze den blitzsauberen Auftritt seiner Mannschaft am vergangenen Samstag gegen den TSV Heiligenrode der schwachen Vorstellung eine Woche zuvor gegen Vollmarshausen entgegen.

Mit einer großartigen Einstellung, absoluter Präsenz auf dem Rasen und aussagekräftiger Körpersprache rehabilitierte sich der Aufsteiger vollends, feierte mit dem 3:1 (1:1) zugleich den ersten Heimsieg in dieser Saison und brachte Heiligenrode die erste Niederlage bei.

Das Klatschen der TSG-Fans beim Abpfiff der Partie von Schiedsrichter Losinski war die Belohnung für ein außerordentliches Spiel der Gastgeber. „Wir wollten den Gegner frühzeitig unter Druck setzen und die Räume eng machen. Das ist uns zunächst sehr gut gelungen“, sagte Schanze nach einer Anfangsphase, in der die eigenen Anhänger nach den Spielkünsten ihrer Mannschaft mit der Zunge schnalzen konnten.

Immer wieder schickte Fürstenhagens überragender Spielertrainer seine schnellen Angreifer Appel, Lauer und El Habachi mit langen Pässen auf die Reise, vor dem Gehäuse von TSV-Keeper Markus Frank brannte es dann bei guten Möglichkeiten des TSG lichterloh. Nur mit dem Toreschießen wollte es bei Dominic Appel und Sofyan El Habachi anfangs nicht klappen, die Führung der Gastgeber wäre angesichts der eigenen Überlegenheit überfällig gewesen.

Stattdessen erwachten die zunächst enttäuschenden Heiligenroder allmählich aus ihrer Lethargie. Einem Lattenschuss von Lamsbach (41.) folgte ein gefährlicher Torschuss von Rümenap, ehe Torschütze Stöhr Fürstenhagens Torhüter Bobsin beim 1:0 keine Chance ließ. Die Antwort des TSG ließ nur zwei Minuten auf sich warten, dann hatte Appel gerade noch mit dem Pausenpfiff den Ausgleich geschafft. „Der Treffer zu diesem Zeitpunkt war für uns ganz wichtig“, erkannte Schanze.

Nach dem Wechsel ließ der TSG den Gegner kommen und lauerte auf Konter. Und das 2:1 durch El Habachi war eine Augenweide, nachdem Schanze den Schützen mit herrlichem Pass über das halbe Spielfeld auf die Reise geschickt hatte (59.). Fantastisch!

Heiligenrode mühte sich nun zwar nach Kräften, um den Ausgleich zu schaffen, doch den Schlusspunkt zum 3:1 setzte auf der Gegenseite ein Spieler, dem man dieses Tor nach langer Verletzungspause wirklich gönnen konnte. Gerade 100 Sekunden stand der eingewechselte Marc Siebert auf dem Platz, da ließ er die gegnerischen Verteidiger mit schnellem Antritt auf der linken Seite stehen und vollendete die Aktion mit einem präzisen Flachschuss.

Das Glück der Tüchtigen hatten die TSG-Akteure in der Nachspielzeit, als TSV-Goalgetter Christian Rümenap mit einem Kopfball nur das Lattenkreuz traf.

Von Eckehard Meyer

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