Gruppenliga: Die letzten vier Spiele zwischen Calden/M. und Grebenstein endeten unentschieden

Gibt’s diesmal einen Sieger im Derby?

Zwei die sich bestens kennen: Früher spielten Hannes Drube (links) und Sascha Knoll gemeinsam in der Grebensteiner Landesliga-Elf. Jetzt zählt Knoll zu den Stützen von Calden/Meimbressen, die am Samstag Grebenstein empfängt. Foto: Hofmeister

Calden. Was kann es Besseres geben, als sich mit einem Sieg am Samstag (14 Uhr) auf dem heimischen Kaiserplatz über den Nachbarn TuSpo Grebenstein auf die eigene Kirmes einzustimmen? Das werden sich wohl die Fußballer des Gruppenligisten SG Calden/Meimbressen? Dagegen wollen sich die Grebensteiner als Spielverderber erweisen.

Der in Schauenburg wohnende SG-Trainer Jens Alter braucht für dieses Derby seine Spieler sicherlich nicht zusätzlich zu motivieren: „Meine Spieler sind natürlich richtig heiß auf dieses Spiel. Ich sehe jedoch keinen Favoriten. Hier werden die Tagesform und der größere Siegeswille entscheiden.“

Sein Kollege, TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj, der schon für Calden spielte, sieht hingegen die SG im Vorteil: „Für mich ist Calden/Meimbressen der Favorit, da diese Mannschaft bislang eine stabilere Saison gespielt hat als wir. Mit einem Unentschieden wäre ich schon zufrieden.“

Unentschieden gingen die vergangenen vier Spiele zwischen beiden Mannschaften jeweils aus. So endeten beide in der Vorrunde ausgetragenen Spiele in Calden mit einem torlosen Remis, während die Spiele in Grebenstein 2:2 ausgingen.

Von der Tabellensituation haben die Gastgeber als Vierte leichte Vorteile. Sie gewannen bereits in der Vorwoche das Derby gegen Wettesingen/Breuna/Oberlistingen mit 2:0, während der auf Rang acht zurückgefallene TuSpo zu Hause überraschend Wichmannshausen mit 0:1 unterlag.

Bemerkenswert ist die Heimstärke der SG mit vier Siegen und einem Remis bei nur einem Gegentor. Die Grebensteiner weisen hingegen vier Siege und nur eine Niederlage gegen die vor ihnen platzierten Vereine auf. Natürlich bringen die Spiele der beiden Nachbarvereine die nötige Würze mit Spielern, die schon für beide Vereine die Trikots getragen haben. So spielten die SG-Routiniers Thomas Schindewolf und Sascha Knoll in der großen Verbandsligazeit für den TuSpo. Da beide Vereine in der Jugend seit Jahren eine Spielgemeinschaft haben, kennen sich beide Mannschaften besonders gut. Im Sommer fand zudem der Wechsel von Sebastian Hackert von Calden zum TuSpo statt.

Gegenüber der Vorwoche ist bei der SG der Einsatz von Nils Hofmeyer fraglich. Noch gesperrt sein wird Marcel Schindler. Beim TuSpo werden Leon Ungewickel und Steffen Fried in den Kader zurückkehren, während Maximilian Schäfer und Robin Möller ausfallen werden. (zmw)

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