TSG Wattenbach gewinnt Derby in der Söhre mit 2:1 bei der FSK Vollmarshausen

Mit Glück und Murawski

Freud und Leid: Während sich die Wattenbacher nach dem späten 2:1-Siegtreffer von Moritz Murawski freuen, herrscht bei Vollmarshausen eher Enttäuschung vor. Foto:  Hedler

Vollmarshausen. Beiden Trainer fehlten in der Begegnung der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) zwischen der FSK Vollmarshausen und der TSG Wattenbach wichtige Spieler. So musste FSK-Coach Bernd Sturm wieder seine Formation ändern, ihm fehlte allen voran Abwehrspieler Kevin Puzik. Auf der anderen Seite musste Marc Sittig auf seine Stürmer Adrian Ademi und Tim Henning verzichten. Der Tabellendritte Wattenbach gewann die ausgeglichene Partie glücklich mit 2:1 (1:0).

Wattenbach bemühte sich, Struktur in die Partie zu bringen, kam aber gegen die taktisch klug eingestellten Gastgeber nicht zur Entfaltung. Moritz Murawski spielte sich erstmals in den Strafraum der FSK (18.), kam aber gegen die vielbeinige Abwehr nicht zum Abschluss. Auf der Gegenseite scheiterte Marco Sirringhaus mit einem Freistoß an der Mauer (25.). Dann waren wieder die Gäste dran, doch David Macioschek (29.) vergab. Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber gute Chancen, in Führung zu gehen. Zunächst wurde Roman Riedls Schuss von Rene Krein zur Ecke abgewehrt (43.), im Anschluss daran stand Torjäger Mahmut Baksoy völlig frei, scheitere allerdings am aufmerksamen Gerd Geschwind im Wattenbacher Tor (44.).

Vollmarshausen kam wacher aus der Pause, kassierte aber fast aus dem Nichts das 0:1. Murawski spielte den über rechts mitgelaufenen Marvin Pfeffer an, der in die Mitte passt, wo Tom Zappe einen Abwehrspieler anschießt. Von dessen Fuß kommt das Leder zu Lukas Illian, der aus 16 Metern einschießt (57.).

Mitte der zweiten Halbzeit kommt Derbycharakter auf, Vollmarshausen drängt vehement auf den Ausgleich. Auf der Gegenseite scheiterte Benjamin Springer an Peter Neubert (68.). Die letzten zehn Minuten sollten es noch mal in sich haben. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld spielt TSG-Abwehrspieler Pfeffer den Ball unglücklich auf Baksoy, der sich die Chance nicht nehmen ließ und zum Ausgleich einschoss (81.). Nur zwei Minuten später scheiterte Pascal Lienert am aufmerksamen Gerd Geschwind. Nach einer abgewehrten Wattenbacher Ecke kam der Ball zu Illian, der an der vielbeinigen Abwehr scheiterte, von dort sprang Murawski das Leder vor die Füße, der zum 2:1 für die TSG einschoss (87.).

„Uns ist in einem Kampfspiel ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg gelungen“, war TSG-Trainer Marc Sittig nicht unzufrieden. Sein Gegenüber Bernd Sturm sagte: „Ein Remis hätte in dem hektischen Derby dem Spielverlauf eher entsprochen.“ Foto:  srx/nh

Von Horst Schmidt

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