Zweiter Saisonsieg in der Gruppenliga

SG aus Kleinalmerode, Hundelshausen und Dohrenbach besiegt Türkgücü

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Luftkampf: Mit zwei Kasseler Angreifern nimmt es hier Tim Malzfeld (Mitte) im eigenen Strafraum auf. 

Hundelshausen. Den Stein konnte man plumpsen hören, der Interimstrainer Marco Henning beim Abpfiff von Schiedsrichter André Thormann vom Herzen fiel.

Gleichzeitig rissen die Spieler der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach die Arme jubelnd in die Höhe. Das goldene Kopfballtor von Jakub Swinarski (67.) zum 1:0-Erfolg gegen Türkgücü Kassel bescherte ihnen den zweiten Saisonsieg in der Fußball-Gruppenliga.

Und auch die Prognose von Kapitän Stefan Küllmer bewahrheitete sich, dass der Sportplatz in Hundelshausen eine gute Stätte für SG-Triumphe ist.

Vor den Erfolg hatten die Götter allerdings den Schweiß gesetzt, denn vor den gewonnenen Punkten mussten die Gastgeber mächtig kämpfen und insbesondere in der Schlussphase bange Minuten überstehen. Und dann hatte die Spielgemeinschaft auch noch Glück, dass der Unparteiische aus Mühlhausen nach einem harten Einsteigen von Torhüter Daniel Schwenda im Strafraum gegen Bingül beide Augen zudrückte und nicht auf den ominösen Punkt zeigte (87.). Vorher schon hatte Schwenda einen Bingül-Schuss mit dem Fuß abgewehrt und Verteidiger Gunkel kurz vor der Torlinie geklärt. „Solche Führungen muss man auch mal mit Einsatz über die Zeit bringen. In kämpferischer Hinsicht hat die gesamte Mannschaft wirklich alles gegeben“, lobte Henning, der den beruflich verhinderten Coach Goran Andjelkovic an der Linie vertrat.

Spielerisch hat die SG sicherlich mehr drauf, als sie gestern beim ersten Gruppenliga-Auftritt in Hundelshausen zeigte, doch mit einer über weite Strecken soliden Abwehrarbeit hielt man den Gegner in Schach. Mit einer ausgezeichneten Leistung imponierte dabei der rechte Verteidiger Jonas Oppermann, der fast alle Zweikämpfe gewann und auch noch viele Akzente nach vorn setzte. Und auch Torschütze Swinarski spulte ein Riesenpensum ab und half immer wieder in der eigenen Hälfte aus.

Zwingende Chancen gab es auf beiden Seiten in der ersten Hälfte kaum, dann hatte Träbing kurz nach der Pause mit einem Pfostenschuss Pech (54.). Was folgte war ein zähes Ringen um jeden Ball mit dem Happy-End für die SG.

SG Klei./Hun./Doh.: Schwenda - Oppermann, Rippel (46. Malzfeld), Demus, Küllmer (80. Gunkel) - Nickel, Träbing, Orschel, Cios (62. Weska) - Demircan, Swinarski. (eki)

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