Gruppenliga

Grebenstein gewinnt Derby gegen Immenhausen souverän

Schnelle Komibination: Grebenstein war von Immenhausen nicht zu stoppen. Hier versuchen Erdic Güney und (rechts) Nico Siebert dem Grebensteiner Tobias Möller in die Parade zu fahren. Foto: Hofmeister

Immenhausen. Wie in der Vorrunde war die TSV Immenhausen im Derby der Fußball-Gruppenliga dem TuSpo Grebenstein mit drei Toren Unterschied unterlegen.

Nach dem 3:6 im Hinspiel hieß es diesmal am Ende 0:3 (0:3). In der ersten Halbzeit waren die Grün/Weißen diesmal völlig chancenlos. Der TuSpo gab den Takt vor.

„Wir machten allerdings auch katastrophale Abwehrfehler“, kommentierte TSV-Trainer Bernd Hüter das Geschehen in den ersten 45 Minuten. Die Grebensteiner kombinierten nach Belieben, die TSV-Spieler schauten meist nur zu. „Das ist aber auch auf den Kräfteverschleiß bei meinen Akteuren zurückzuführen, die Gäste waren ausgeruhter und bei meinen Spielern fehlte die nötige Frische“, fügte Hüter hinzu.

Nach zwöl Minuten passte Leon Ungewickel zu Manuel Frey, der alleine auf das Tor zulaufen konnte und das 1:0 für den TuSpo erzielte. In der 20. Minute schoss Anto Kajic nur knapp am Tor vorbei. Sieben Minuten später ein kluger Pass von Frey auf Ivan Mamusa, der an Immenhausens Schlussmann Maurice Braun, der seine Rotsperre abgesessen hat, scheitert.

120 Sekunden darauf nutzte der Tabellenzweite einen Fehlpass von Patrick Rühl aus. Anto Kajic passte zu Manuel Frey, der wiederum den vor dem Tor lauerten Leon Ungewickel zum 0:2 bediente. In dieser Phase hatte das Kellerkind überhaupt keine Mittel den Kombinationsfußball des Nachbarklubs zu unterbinden. Steffen Fried zu Manuel Frey und es stand nach 31 Minuten schon 0:3.

Trainer Bernd Hüter nahm in der Pause einige Umstellungen vor und nun stemmte sich die TSV gegen eine richtige Klatsche. Eine Kopfballchance von Julian Paulus war für lange Zeit die einzige Torchance für den Tabellenzweiten. Aber das Tor von TuSpo-Keeper Andre Schreiber geriet kaum in Gefahr, eine halbe Torchance für Daniel Humburg, mehr ließen die Gäste nicht zu.

Das gefiel Grebensteins Interimscoach Driton Mazrekaj. „Wie wir kombiniert haben und der weiter verbesserte Spielaufbau haben mir gefallen“, meinte Mazrekaj. Er hatte bei seiner Mannschaft auch gesehen, dass sie die Aufgabe ernst nahm und Immenhausen überhaupt keine Chance geben wollte, weiteres Selbstvertrauen aufzubauen. Nach dem Seitenwechsel hätte Mazrekaj dann aber mehr Zielstrebigkeit von seiner Elf erwartet. Ab nächste Woche wird Trainer Valentin Plavcic zurückkehren. Bei einem Pfostenschuss nach einem Freistoß von Winterneuzugang Ivan Mamusa (78.) hätte das Torverhältnis noch etwas verbessert werden können.

Immenhausen: Braun - A. Schröder, N. Schröder, Stern, Niazi Yar - T. Schröder (46. Oezdemir), Sommer, Rühl (46. Moor), Siebert - Humburg (72. Leinweber)- Güney.

Grebenstein: Schreiber - Paulus (73. Metzner), Möller, Schäfer - Drube, Kajic, Bajo - Mamusa, Fried (80. Durward), Frey - Ungewickel (80. Gül), Tore:0:1 Frey (12.), 0:2 Ungewickel (29.), 0:3 Frey (31.). Schiedsrichter: Winkler (Warburg). Zuschauer: 150.

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