Grebenstein ingesamt zu hektisch

Versucht durchzukommen: Der Grebensteiner Sören Wrede gegen Bosporus-Akteur Nurkay Bilir (links). Foto: Michl

TuSpo unterliegt zu Hause dem starkem Tabellendritten der Gruppenliga, Bosporus Kassel, mit 2:3

Grebenstein. Eine knappe 2:3 (1:2)-Heimniederlage kassierte Fußball-Gruppenligist TuSpo Grebenstein gegen den FC Bosporus Kassel. Dementsprechend groß war die Freude nach dem Spiel bei den Gästen und ihrem Anhang, die weiterhin vom Aufstieg träumen dürfen.

„Wir haben im letzten Drittel oft zu ungenau gespielt und häufig die falsche Entscheidung getroffen“, bemängelte TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj die insgesamt zu vielen Fehler bei seiner Elf.

Diese hatte dabei einen Start nach Maß hingelegt, als Hannes Drube bereits in der zweiten Minute mit einem tollen Schuss aus 18 Metern zur 1:0-Führung traf. Wenig später hatte Steffen Fried nach Zuspiel von David Durward eine gute Chance im Strafraum, doch sein zu schwacher Schuss war kein Problem für Torwartroutinier Zoran Zeljko (10.).

Im weiteren Verlauf der Partie erspielten sich die Gäste mit ihrem starken Mittelfeld und ihren gefährlichen Sturmspitzen ein leichtes Übergewicht. Nach einem Pass in die Spitze zu Enes Sezer kam TuSpo-Torwart Chris Oderwald noch rechtzeitig aus seinem Tor und konnte den Ball klären (16.). Er zeigte sich auch bei den Schüssen von Sezer und Isa Kilicaslan auf dem Posten (25., 35.).

Im Anschluss an eine Ecke markierte Kilicaslan dann doch mit seinem Schuss aus etwa elf Metern Entfernung das verdiente 1:1 (42.). Für die Grebensteiner sollte es aber noch schlimmer kommen, denn in der Schlussminute der ersten Hälfte markierte Halil Kosar nach einem Diagonalball in den Strafraum das 1:2.

Nach der Pause erwischte der TuSpo wieder einen guten Start. Nach einer Ecke wurde ein Schuss von Manuel Frey zunächst vor dem Überschreiten der Torlinie abgeblockt. Die Gastgeber setzten aber nach und Adrian Schäfer köpfte schließlich aus fünf Metern das 2:2 (59.).

Danach waren wieder die Gäste am Drücker, doch scheiterten Kilicaslan, Nurkay Bilir und Kosar jeweils knapp. In der 80. Minute konnte Oderwald zunächst noch gegen Sezer halten, doch im Nachschuss gelang dem FC-Torjäger die erneute Führung. Beinahe wäre dem TuSpo in den Schlussminuten noch der Ausgleich gelungen, doch nach einem Pass von Drube scheiterte Ferdinand Bloch am großartig reagierenden Zeljko (84.). Bloch hatte die letzte TuSpo-Chance, als er in der Nachspielzeit aus spitzem Winkel knapp über das Tor schoss.

Von Michael Wepler

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