Grebenstein verliert zum Start in die Rückrunde gegen Vollmarshausen

Sein Tor reichte nicht: Manuel Frey (rechts) erzielte den Grebensteiner Treffer. An der Niederlage gegen Vollmarshausen, hier Simon Diederich, änderte dies aber nichts. Foto: Michl

TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj vermisst dei der 1:2-Heimniederlage bei seiner Mannschaft die kämpferische Einstellung und die Gegenwehr-

Grebenstein. Vor genau einer Woche herrschte beim Fußball-Gruppenligisten TuSpo Grebenstein nach dem überzeugenden 3:0-Derbysieg bei Calden/Meimbressen noch eitel Sonnenschein. Eine Woche später war davon bei der 1:2 (0:1)-Niederlage gegen den FSK Vollmarshausen nichts mehr zu sehen.

Passend zum tristen Novemberwetter zeigten sich die Grebensteiner erneut gegen eine Mannschaft der unteren Tabellenhälfte nicht in Form. Sie verloren damit nach dem 0:1 im Hinspiel auch das Rückspiel gegen die Elf von Trainer Bernd Sturm. Dabei geriet der TuSpo früh in Rückstand. Nach einem Freistoß und einer zu kurzen Kopfballabwehr erzielte Tobias Voss aus kurzer Distanz das 0:1 (6.). „Da stimmte bei uns die Zuordnung nicht. Außerdem hat nach dem Rückstand die nötige Einstellung gefehlt“, zeigte sich TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj einen Tag vor seinem 40. Geburtstag vom Spiel seiner Mannschaft enttäuscht.

Dieses frühe Gegentor schien die Gastgeber zu verunsichern. Bezeichnenderweise rief ein Kopfball eines Gästespielers, der nur knapp das eigene Tor verfehlte, die größte Gefahr für das Tor der Gäste bis zur Pause hervor. Angesichts weiterer Chancen des FSK durch zweimal Marco Sirringhaus und Simon Diederich mussten die Gastgeber sogar noch froh sein, nur mit einem Tor zur Pause zurückzuliegen (25., 33., 37.).

Die Hoffnungen der Gastgeber auf eine Wende zum Besseren zerschlug sich bereits in der ersten Minute der zweiten Halbzeit. Nach einer Ecke traf Benjamin Musick den Ball an die Unterkante der Latte und konnte erst knapp hinter der Torlinie weggeschlagen werden (46.).

So setzte sich die Unsicherheit im Spiel der Grebensteiner fort. Voss konnte sich auf der linken Strafraumseite durchsetzen, sein Schuss war aber zu harmlos, um Alexander Seeger in Verlegenheit zu bringen (51.). Hoffnung keimte noch einmal auf, als nach einem langen Ball Manuel Frey einen Tag nach seinem 22. Geburtstag den Ball zunächst an den Pfosten lupfte, aber im Nachsetzen den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer einköpfte (58.).

Nur drei Minuten später verfehlte Leon Ungewickel aus 20 Metern nur knapp das Tor. Mehr hatte der TuSpo allerdings nicht mehr zu bieten - im Gegenteil, denn die Gäste hätten bei den Chancen von Sirringhaus, Tobias Hempel und Pascal Lienert noch erhöhen können (72., 84., 90.).

Von Michael Wepler

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