TSG Fürstenhagen muss zum Saisonauftakt in der Fußball-Gruppenliga auf Leistungsträger verzichten

Das große Duell der beiden Aufsteiger

Großer Einsatz: Am gegnerischen Verteidiger versucht Angreifer Nico Titan vom TSG Fürstenhagen (rechts) vorbeizukommen. Foto: eki

Fürstenhagen. Außenstürmer Daniel Lauer ist aus privaten Gründen nicht dabei, Abwehrrecke Patrick Jäger weilt noch im Urlaub, dazu fehlen Tobian Manß und unter Umständen auch der angeschlagene Angreifer Tim Gedeck.

Nicht gerade optimal sind die Voraussetzungen bei Aufsteiger TSG Fürstenhagen vor dem ersten Spiel in der Fußball-Gruppenliga am Sonntag um 15 Uhr im heimischen Lossetalstadion gegen Mitaufsteiger Türkgücü Kassel. „Wir müssen das einfach nehmen wie es ist und wir wissen auch nicht, was gegen diesen Gegner auf uns zukommen wird“, sagt TSG-Spielertrainer Dennis Schanze.

Es ist damit ein Kräftemessen zweier Neulinge mit mehreren Fragezeichen. „Ein Sieg wäre super, mit einem Unentschieden können wir leben, verlieren wollen wir keinesfalls“, so die Ausrichtung des Fürstenhagener Coaches vor der ersten Herausforderung in der höheren Klasse.

Klar ist schon, dass der Rivale aus Kassel den TSG mit einer jungen und spielstarken Truppe zur Hergabe des ganzen Könnens zwingen wird. Dagegen darf man gespannt sein, wie Türkgücü den Weggang seines mit Abstand gefährlichsten Angreifers verkraftet hat. 123 Treffer erzielte der Meister der Kreisoberliga Kassel in der abgelaufenen Saison. Davon gingen allein 57 Tore auf das Konto von Serkan Aytemür, der nun das Trikot des FSC Lohfelden trägt. Zum Vergleich erzielten Fürstenhagens vier erfolgreichste Schützen Domenic Appel, Dennis Schanze, Maciej Goebel und Daniel Lauer in der vorigen Saison zusammen 34 Treffer.

Systemumstellung

Sicher ist auch, dass der heimische Kreisoberliga-Champion in der höheren Klasse nicht mehr so offensiv ausgerichtet antreten wird. „Wir haben bei der Vorbereitung auf die Saison viel an der Umstellung unseres Systems gearbeitet. Ziel ist es, durch geschicktes Verschieben der einzelnen Positionen die Räume für den Gegner enger zu machen“, sagt Schanze. Die defensivere Spielweise bedeutet laut TSG-Trainer aber nicht, dass seine Mannschaft nicht auch mutig nach vorn spielen wird.

Schließlich setzt der TSG Fürstenhagen gerade auf seine schnellen Außen. Auf dem einen Flügel ist der Einsatz von Domenic Appel eine klare Sache, auf der anderen Seite ist ein gesunder Tim Gedeck als Ersatz für den fehlenden Daniel Lauer erste Wahl. Eine erste Standortbestimmung ist die Gruppenliga-Premiere für die Platzherren schon, nicht aber unbedingt richtungsweisend. „Mehr Erkenntnisse werden erst die ersten vier oder fünf Begegnungen bringen“, meint Fürstenhagens Spielertrainer. (eki)

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