Dörnbergs Fußballer wollen schnell in neuer Umgebung Fuß fassen

Neu im Bergstadion: Pascal Kemper (oben von links), Lars Krätschmer, Len Hartmann, Denis Layda, Trainer Jörg Reith; unten: Sebastian Plettenberg, Andre Schulz, Tobias Wolf. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Neuland für Dörnbergs Fußballer: Am Sonntag, 2. August, startet der FSV nach 13 Jahren in der Verbandsliga in die Gruppenliga-Runde. Das Saisonziel des Absteigers wirft Fragen auf.

„Die Gruppenliga annehmen“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir wollen uns frühzeitig auf die veränderten Bedingungen einstellen, sie akzeptieren und uns dann auf das Sportliche konzentieren“, erklärt Neu-Trainer Jörg Reith. Zwischen beiden Ligen gäbe es doch einige gravierende Unterschiede. „In der Verbandsliga genießt man in der Regel mehr Komfort“, umschreibt der 46-Jährige, der vom Kreisoberligisten SG Elbetal ins Bergstadion wechselte und Andreas Hake ablöste. Dies drücke sich aber nicht nur in der Ausstattung der Sportstätten aus. „In der Gruppenliga geht es auch etwas robuster zu“, weiß Reith.

Den sportlichen Anforderungen sei man aber gewachsen, zeigt sich der Routinier mit den Ergebnissen in den Testspielen zufrieden und zuversichtlich. Nach einem 4:0 gegen Balhorn folgte ein 6:0 gegen Hertingshausen. Verbandsliga-Aufsteiger Korbach wurde 2:1 besiegt. Beim Hütt-Cup in Großenritte gab es ein 1:1 gegen Sand und 0:2 gegen Schauenburg.

Die Mannschaft sei trotz einiger verletzter Spieler (Sperber, Kloppmann, Lutteropp, Dittmann, Ressler, Biedebach) gut gerüstet für die neue Serie und Klasse. „Wir können mit den Spitzenteams mithalten“, ist sich Reith sicher und macht deutlich, dass man einen Platz zwischen eins und fünf anstrebt. Der Aufstieg sei zwar noch kein Muss, doch spätestens in zwei oder drei Jahren möchte Dörnberg wieder der Verbandsliga angehören.

Dazu wollen auch die Neuzugänge beitragen. Pascal Kemper kehrte nach zwei Serien beim Hessenligisten OSC Vellmar zurück nach Dörnberg, genauo lang spielte Sebastian Plettenberg für Gruppenligist SG Calden/Meimbressen.

Lars Krätschmer (TSV Mengsberg), Tobias Wolf (SG Neuental/Jesberg), Denis Layda, Andre Schulz (beide SV Ehlen), Björn Schmidt (SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha) sowie Len Hartmann und Alexander Kloppmann (beide eigene Jugend) verstärken beziehungsweise ergänzen das Team.

Neun Neuzugängen stehen vier Abgänge gegenüber. Sebastian Luckei (SSV Sand), Burhan Sarioglu (Türkgücü Kassel), Dominik Lüdtke (TuS Bad Arolsen) und Martin Stück (Ziel unbekannt) haben den Verein verlassen.

Heiße Anwärter auf die Meisterschaft sind laut der Dörnberger Vereinsführung die TSG Sandershausen, Aufsteiger CSC 03 Kassel und der Vizemeister der Vorsaison, der FC Bosporus Kassel.

Gegen letztgenannten Klub tritt Dörnberg übgrigens am zweiten Spieltag an. Vielleicht wird dann schon zu sehen sein, ob der FSV die Gruppenliga angenommen hat.

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