Gruppenliga: Butterweck wäre mit Remis gegen Türkgücü zufrieden

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Einer der ältesten Spieler im Caldener Dress: Philip Butterweck (rechts) will nach der Saison kürzer treten.

Mit dem SV Türkgücü Kassel trifft die SG Calden/Meimbressen erneut auf eine Mannschaft aus der Spitzengruppe der Fußball-Gruppenliga am Sonntag (15 Uhr).

Die Kasseler Nordstädter verloren gestern Abend das Top-Spiel gegen Hombressen/Udenhausen mit 1:3 und sinnen daher auf Wiedergutmachung.

Dass der SV dieses schwere Spiel hatte, sieht Philip Butterweck von der SG nicht unbedingt als Nachteil an. Denn der routinierte Abwehrspieler der Vereinigten weiß, dass da ein absolutes Top-Team auf ihn und seine Mitspieler wartet. „Spielerisch gehört Türkgücü Kassel zu den drei besten Mannschaften der Liga“, meint Butterweck.

Leidvoll erfahren mussten das die Vereinigten im Hinspiel, als es eine 1:7-Schlappe gab. „Da klappte bei uns gar nichts und beim Gegner alles“, erinnert sich Butterweck.

Die Caldener haben sich wieder gefangen und speziell in diesem Jahr einen Schritt nach vorne gemacht. Sie haben zuletzt gegen Reichensachsen und Wolfhagen nicht verloren, aber auch nicht gewonnen.

Dass dies nun gegen Türkgücü gelingt, so vermessen will Butterweck auch nicht sein. „Wenn wir 2019 ungeschlagen bleiben, also erneut ein Unentschieden einfahren, sind wir sehr zufrieden“, gibt der Westuffelner zu Protokoll.

Den größeren Druck hat der SV ohne Zweifel, wenn er sein großes Ziel, den Verbandsligaaufstieg verwirklichen will. Aber die Kasseler haben auch schon seit über fünf Jahren nicht mehr auf dem Kaiserplatz gewonnen. Dort begegnete die SG dem Gegner meist auf Augenhöhe. So soll es auch am Sonntag sein, denn nachdem die Alter-Elf die 30 Punkte erreicht hat, ist sie wieder einstellig und das will sie auch halten.

Philip Butterweck wird am Ende der Saison sein Engagement in der Caldener Gruppenligamannschaft beenden. „Dann werde ich 36 Jahre alt und will etwas kürzer treten“, verrät der Defensivspezialist.  zyh

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