Gruppenligist spielt am Sonntag in Rothwesten

Gruppenliga: Calden/Meimbressen plagen Verletzungssorgen

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Teammanager Henner Peters.

Calden. Nach dem ersten Saisonsieg in der Fußball-Gruppenliga steht die SG Calden/Meimbressen am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Rothwesten vor einer hohen Auswärtshürde.

Die Tabellensituation hat sich rund um den Kaiserplatz durch den eindrucksvollen Sieg gegen die U23 des OSC Vellmar erst einmal entschärft. Trotzdem wird es am Sonntag schwer, beim Verbandsligaabsteiger zu punkten und deswegen droht im vierten Spiel die dritte Niederlage für die Elf von Trainer Jens Alter. Oder gelingt es der Mannschaft, so viel positive Energie aus dem Dienstagsspiel mitzunehmen, dass eine Überraschung möglich ist, obwohl die SG erneut viele Verletzte hat.

Warum klappt es bei der SG, wenn es brenzlig ist?

Einen Saisonstart mit drei Niederlagen konnte die SG mit dem Sieg am Donnerstag abwenden. Es spreche für die Mentalität seiner Mannschaft, sagt SG-Trainer Jens Alter, dass sie es immer wieder schafft „sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.“

Warum sind eigentlich schon wieder so viele SG-Spieler angeschlagen oder verletzt?

Die Antwort ist nicht einfach. Teammanager Heinrich Peters versucht, einige Gründe zu finden. Bei Spielern wie Schindewolf, Knoll, Dürrbaum oder Heckmann sei es aufgrund ihres Alters schon mal eher möglich, dass sie pausieren müssten. Mit Lars Krätschmer haben sie einen Akteur, der sehr verletzungsanfällig ist. „Da kann er aber nichts dafür, er ist immerhin auch schon 32 Jahre alt“, sagt Peters.

Gibt es auch jüngere Spieler, die verletzt sind?

Ja. Mit Maurice Göbel (18) und Lucas Himmelmann (19) sind auch schon zwei sehr junge Spieler wegen muskulärer Probleme ausgefallen. „Ich hoffe, die jungen Leute machen sich auch immer richtig „warm“ vor dem Spiel“, hebt Peters den Zeigefinger. Marcel Schindler fällt auch zum wiederholten Male verletzungsbedingt aus und Marko Utsch holte sich im Spiel gegen Vellmar einen „Pferdekuss“ ab, sein Einsatz ist auch fraglich. Der Rückkehrer aus Vellmar hat so eine Spielweise, die darauf angelegt ist, mit dem Gegenspieler in die 1:1-Situation zu kommen und am Dienstag war nach dem zweiten Foul, der zum Elfmeter führte, für ihn schon Schluss.

Kommt so etwas bei Calden/Meimbressen öfter vor?

Nein, sagt Peters, der schon lange für die SG ehrenamtlich tätig ist. Er habe es so schlimm noch nicht erlebt. Aber der Kader sei zum Glück etwas breiter aufgestellt als in der Vorsaison. 

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