SG tritt zweimal in der Nachspielzeit gegen Reichensachsen

Gruppenliga: Heckers Kopfbälle retten  Hombressen/Udenhausen

Torschrei: Lucas Hecker erzielte beide Tore für Hombressen/Udenhausen. Archiv-Foto: Hofmeister

Hombressen. Erst in der Nachspielzeit traf Fußball-Gruppenligist Hombressen/Udenhausen gegen Reichensachsen.

Durch die beiden Tore von Mittelfeldspieler Lucas Hecker kam die SG in Überzahl noch zum 2:2 (0:1)-Remis. Hierzu der Schnellcheck:

Wie spielte Hombressen/Udenhausen?

Müde. Die SG war zwar meist in Ballbesitz, und Dominik Lohne, der Sturmspitze spielte, sorgte etwas für Gefahr, in zwingende Chancen konnte die SG ihre Überlegenheit aber zumindest in der ersten Halbzeit nicht ummünzen. Dafür wurde zu sehr in die Breite gespielt. Lohne und auch Oliver Speer und Nico Siebert kamen zwar zum Schuss, doch es war zu harmlos.

Und wie war der Gegner aus Reichensachsen?

Er spielte auch nicht berauschend. Bester Mann war Torwart Sascha Eisenhuth, der zwar selten einzugreifen brauchte, aber seine Mitspieler gut dirigierte und auch verbal in Position brachte.

War die Führung für die Gäste verdient?

Absolut nicht. Die SG war zwar nicht gut, doch der SV war auch nicht besser. Allerdings: Er war konsequenter. Als Niklas Freuches nach 24 Minuten steil freigespielt wurde, traf er zur Gästeführung. Es war der erste Schuss aufs SG-Tor.

Und wie fiel die 2:0-Führung für die Gäste?

Die zweite Halbzeit war eigentlich über weite Strecken ein Spiegelbild der ersten. Die SG hatte um die 70 Prozent Ballbesitz, doch vorne wenige Durchschlagkraft, wenngleich sie etwas effektiver spielte als in der ersten. Richtig effektiv waren die Gäste: Einen weiten Freistoß verwertete Tonic Binneberg per Kopf zum 2:0 (58.).

Wann und warum kippte das Spiel?

Es gab mehrere Gründe: Der erste: Torhüter Eisenhuth musste verletzungsbedingt vom Platz. Da waren 67 Minuten gespielt. Für ihn ging mit Peter Wicht ein Feldspieler in den Kasten. Der zweite Grund: Nach 80 Minuten sah ein Gäste-Akteur gelbt-rot. Und der dritte Grund hieß schließlich Lucas Hecker, dessen Torinstinkt zuvor im Mittelfeld nicht zur Geltung kommen konnte. Zunächst köpfte er nach einer Ecke das 1:2 (90+1.). In der weiteren Nachspielzeit landete eine Flanke auf Höhe der Mittellinie im Strafraum und Hecker köpfte wieder aufs Tor. Peter Wicht war noch mit den Fingerspitzen dran, doch konnte Hecker den Ball anschließend zum 2:2 über die Linie drücken.

Was sagte der Trainer von Hombressen/Udenhausen zum Spiel?

Marco Siemers fand durchaus Positives – und das auch mit Recht: „Wir haben zwar nur einen Punkt geholt, aber ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat wirklich Moral gezeigt.“

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