Schauenburg erwartet am Sonntag Eintracht Baunatal

Gruppenliga-Hit in Hoof: Herbstmeister gegen Verfolger

Den Gegner kontrollieren: Wie im Hinspiel wollen die Schauenburger Marco Schneider (3) und Mario Huch (rechts) wieder gemeinsam die Eintracht mit Jan Kraus (links) stoppen. Archivfoto:Schachtschneider

Schauenburg. Mehr Spitzenspiel geht nicht, wenn die Nachbarn SG Schauenburg (1./34 Punkte) und Eintracht Baunatal (2./33 Punkte) am 18. Spieltag der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) am Sonntag ab 14.45 Uhr auf dem Sportplatz in Hoof aufeinandertreffen.

Gastgeber Schauenburg, vergangenen Sonntag wegen eines Spielausfalls nicht im Einsatz, setzte sich nach konstanten Leistungen im Laufe der Vorrunde an der Spitze fest und belegt seit dem 14. Spieltag den ersten Aufstiegsplatz. Im übrigen war Rang sechs die schlechteste Platzierung der SG. Die Hinrundenbegegnung gewannen die Vereinigten, zum damaligen Zeitpunkt überraschend, mit 1:0.

Zwei erfolgreiche Torjäger treffen in dieser Partie aufeinander. Zum einen Schauenburgs Jan-Philip Schmidt (13 Treffer), und andererseits der wieder in Tritt gekommene Niels Willer (11).

Förster warnt vor Willer

Trainer Jurek Förster leitet in der zweiten Saison die Geschicke der Schauenburger. Er sieht seine junge Mannschaft allerdings noch nicht so konstant, um als Favorit gegen die erfahrenen Großenritter zu gelten. Förster dem die langzeitverletzten Tim Lang, Kevin Siebert und Daniel Weinberger nicht zur Verfügung stehen, will auf Sieg spielen lassen: „Gegen die nach der Hinspielniederlage hochmotivierten und mit Torjäger Willer und den Katluhn-Brüdern stark besetzten Baunataler wollen wir auch nach dem Spiel noch eine gute Ausgangsposition haben.“

Der Tabellenzweite aus Großenritte stellt ohne Frage das erfahrenere Team, allerdings hat es geraume Zeit gedauert, bis die Mannschaft sich gefunden hatte. Die Baunataler sind in der Liga das erfolgreichste Team der vergangenen Wochen. Sie gewannen ihre letzten sieben Begegnungen und kämpften Mitbewerber wie Tuspo Grebenstein und Türkgücü nieder.

Trainer Manfred Katluhn zollt dem Gegner, aber auch seinem Trainerkollegen Förster allerhöchsten Respekt für die Leistungen im bisherigen Saisonverlauf. Diese zeugten von der in der Nachbarschaft geleisteten guten Arbeit.

Seine eigenen Spieler will der Übungsleiter darüber aber nicht vergessen: „Ich bin stolz darauf, was meine Jungs in den letzten Wochen geleistet haben“, zollt der Übungsleiter großes Lob. Die personelle Situation stellt sich gut dar. Selbst der lange verletzte Sascha Donougher steht wieder im Kader.

Von Horst Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.