SG holt verdient drei Punkte

Gruppenliga: Hombressen/Udenhausen feiert 2:1-Sieg bei Hessen Kassel II

Zwei Torschützen: Christian Wollenhaupt (links) traf für die KSV-Zweite in der Nachspielzeit zum 1:2, Dominik Lohne brachte Hombressen/Udenhausen mit dem 1:0 auf die Siegerstraße. Foto: Schachtschneider

Kassel. Das war zu wenig für den KSV Hessen Kassel II. Er verlor zuhause in der Fußball-Gruppenliga verdient mit 1:2 gegen die SG Hombressen/Udenhausen, die sich damit im oberen Tabellendrittel festsetzt.

Sie steht nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Türkgücü. „Der Sieg ist verdient. Wir hatten einfach mehr Chancen“, bilanzierte SG-Coach Marco Siemers nach dem Schlusspfiff.

Die KSV-Reserve hingegen hatte Hombressen/Udenhausen eine schwache Leistung gezeigt. Thorsten Hirdes fehlten sieben Spieler: „Das soll keine Ausrede sein“, erklärte der KSV-Trainer.

Gerade in der Offensive konnte der Gastgeber wenig Gefahr entwickeln: „Uns hat heute die Durchschlagskraft gefehlt“, so der Coach. Der Gegner machte es von Anfang an besser. Bereits nach vier Monaten schloss Christoph Geule im gegnerischen Sechzehnmeterraum ab. Allerdings flog sein Abschluss genau in die Arme von Keeper Niklas Neumann.

Nur fünf Minuten später versuchte es Dominik Lohne aus spitzem Winkel. Der Ball kullerte knapp am rechten Pfosten vorbei.

In der 19. Minute war Lohne erfolgreich. Nach einem Einwurf schlenzte der SG-Stürmer die Kugel ins linke Toreck. Die Führung war absolut verdient. Allerdings hätte Lukas Iksal beinahe den Ausgleich postwendend erzielt. Jedoch haute der KSV-Angreifer den Ball aus zehn Meter über das gegnerische Gehäuse.

Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Der Gast baute das Offensivspiel kontrolliert in den eigenen Abwehrreihen auf. Dabei verschleppten die Akteure aber das Spieltempo. Die Kasseler konnten aus den Ballgewinnen kein Kapital schlagen.

Erst mit dem eingewechselten Justin Schmidt entwickelte der Gast wieder Torgefahr. Zunächst vergab der Stürmer in der 59. Minute die Riesenchance zum 2:0. Aber die flache Flanke von Julian Oberenzer schob er aus drei Metern frei am Tor vorbei.

Drei Minuten später war der Stürmer (62.) dann erfolgreich. Nachdem sich Oliver Speer auf der linken Seite stark gegen Murat Osmanoglu durchsetzte, legte der Außenspieler den Ball in die Mitte auf Schmidt quer. Der ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und traf nun sicher zum 2:0. Die Partie war entschieden.

Auch Christian Wollenhaupt (92.) konnte mit seinem späten Treffer in der Nachspielzeit die Niederlage nicht mehr abwenden.

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