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Junglöwen unterliegen im Top-Spiel der Gruppenliga

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Von: Horst Schmidt

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Drunter und Drüber: KSV-Torhüter Jakob Braun hat den Ball nach einem Angriff des SV Reichensachsen sicher. Auch sein Teamkollege Nils Twardon wäre zur Stelle gewesen.
Drunter und Drüber: KSV-Torhüter Jakob Braun hat den Ball nach einem Angriff des SV Reichensachsen sicher. Auch sein Teamkollege Nils Twardon wäre zur Stelle gewesen. © Andreas Fischer

Spitzenreiter SV Reichensachsen verschaffte sich gleich in der ersten Spielminute des Gipfeltreffens der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) bei den Junglöwen des KSV Hessen Kassel den nötigen Respekt, als Christian Vidal Gadea an der Mittellinie Niklas Schade rüde von den Beinen holte, der Schiedsrichter die Gelbe Karte stecken ließ.

Am Ende der Begegnung hatten die Gäste mit 3:1 (2:0) einen Dreier eingefahren und damit den Vorsprung auf die Junglöwen nach elf Spieltagen auf satte fünf Punkte ausgebaut.

Den ersten Schuss aufs Tor gab Kassels Mate Mustapic ab (6.), ohne aber den erfahren Danny Göhler in Schwierigkeiten zu bringen. Doch schon im Gegenzug stand es 0:1, Jan Kaufmann hatte aus 25 Metern abgezogen, und das Leder klatschte von der Unterkante der Latte ins Tor. Der Treffer verfehlte seine Wirkung nicht, denn zwischenzeitlich verlor die junge Mannschaft von Trainer Christian Andrecht doch ein wenig die Ordnung. Pech hatte sie dann aber auch: Nach einer Ecke, die Kevin Zeidler Tallon vors Tor brachte, köpfte Kapitän Romeo Asare an die Latte des SVR-Tores (14.).

Nun waren die Gastgeber im Spiel. Ein Schuss von Robin Schmacke wurde in aussichtsreicher Position geblockt (20.), zwei Minuten später konnten die Gäste Jakob Fangmeiers Schuss gerade noch von der Linie kratzen. Dann aber war wieder der SVR von Coach Rafal Klejnszmit dran. Zunächst köpfte Tonic Binneberg nach einer Ecke vorbei, dann wurde Jerome Kirschners Treffer wegen Abseits zurückgepfiffen, ehe Marius Jung einen Freistoß in den Winkel des KSV-Tores zum 0:2 zirkelte (32.) – auch bei diesem Treffer tuschierte der Ball die Unterkante der Latte. Es sollte zugleich der Pausenstand sein.

Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel machten die cleveren Gäste mit dem 0:3 den Sack bereits zu, Mick Vogelsang hatte aus dem Gewühl heraus nach Vorarbeit von Kirschner und Jakub Swinarski getroffen. Aufgeben wollten die Gastgeber dennoch nicht. Andrecht brachte noch mal frische Kräfte, doch es sollte alles nichts nützen gegen die sicher verteidigenden Reichensächser, die ihrerseits über die immer gefährlichen Swinarski, Kirschner, Kaufmann und Jung ihre gefährlichen Konter setzten.

Auch der Elfmetertreffer von Illias El Hammiri – Maximilian Sobocinski war gefoult worden (85.) – sollte keine Wende mehr bringen. Letztlich schwächten sich die Junglöwen selbst noch als Sobocinski Rot sah. Nach Spielende wurde der eingewechselte Nick Samson mit Gelb-Rot bestraft.

„Wenn wir unsere Chancen vor der Pause nutzen können, wäre ein Punktgewinn möglich gewesen“, haderte Junglöwen Coach Andrecht ein wenig mit dem Schicksal. Anders sein Gegenüber Klejnszmit: „Unser Sieg ist verdient, wir haben uns mit einer starken Mannschaftsleitung durchgesetzt.“

KSV II: Braun - Asare, Fangmaier (44. Ljatifi) - Schade, Mustapic, Schmacke, Tallon Zeidler (73. Samson) - Twardon - Rose (44. El Hammiri), Frees

SVR: Göhler - Montag, Gadea Baringo, Binneberg, Vidal Gadea - Cocca Ferraira, Jung, Kaufmann - Vogelsang (89. Wittich), Kirschner, Swinarski

Schiedsrichter: Lecke (Gilfershausen) - Z.: 230

Tore: 0:1 Kaufmann (7.), 0:2 Jung (32.), 0:3 Vogelsang (47.), 1:3 El Hammiri (85./FE).

Gelb-Rot: Sobocinski (86.).

Rot: Samson (90.+4)

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