Gute zweite Halbzeit beschert Grebenstein drei Punkte

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Packender Kampf um den Ball: Grebensteins Steffen Fried (rechts) und der Vollmarshäuser Fynn Erik Hochheimer.

Grebenstein. Grebenstein hat seine Hausaufgabe in der Fußball-Gruppenliga 2 gegen den FSK Vollmarshausen positiv gestalten können. Einen Tag nach dem 34. Geburtstag von Spielführer Hannes Drube verbuchte der TuSpo einen 4:3 (0:1)-Sieg.

In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber allerdings keine gute Laune. „Wir haben alles vermissen lassen, was Fußball ausmacht“, sagte Drube unmittelbar nach der Partie. „Wir hatten überhaupt keine Bindung zum Spiel, der Gegner war uns oft einen Schritt voraus.“ Von gelungenen Offensivaktionen war beim TuSpo in den ersten 45 Minuten nichts zu sehen, Torchancen: Fehlanzeige.

Vollmarshausen war die bessere Mannschaft und führte zum Seitenwechsel verdient durch einen Treffer von Robert Schrader (42.).

Nach der Pause wendete sich das Blatt. Trainer Valentin Plavcic brachte Sebastian Hackert für Mehmet Gül und schickte Nediljko Juricic auf die Zehner-Position.

Plavcics Maßnahme zeigte Wirkung. „Nediljko zeigte eine starke Leistung“, lobte Drube. „Er hat seine Sache prima gemacht.“ Aber nicht nur Juricic gab dem TuSpo-Spiel jede Menge Impulse, die gesamte Mannschaft legte eine Schippe drauf.

Zwar kassierte Grebenstein kurz nach der Pause das 0:2 durch Tom Zappe (48.), doch die Gastgeber fanden schnell die passende Antwort. Manuel Frey sorgte mit einem Doppelpack für den Ausgleich (53., 54.). „Die beiden Treffer haben uns jede Menge Auftrieb gegeben“, erklärt Drube, der sich in der 66. Minute nach seinem Tor zum 3:2 feiern ließ. Der Ball wurde nach einer Flanke leicht abgefälscht „und knallte dann wie eine Ohrfeige an meinen Kopf und von dort ins gegnerische Gehäuse“, lachte der Kapitän.

Das 4:2 ging wieder auf das Konto von Frey (85.). Es war das 13. Saisontor des Grebensteiner Angreifers. Tim Henning sorgte zwei Minuten später für die Ergebniskorrektur.

Mit dem Sieg schraubte Grebenstein sein Punktekonto auf 49 Zähler und wahrte damit die Chance auf den Relegationsplatz.

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