Fußball-Gruppenliga: SG will auch gegen Türkgücü auf stabile Abwehr bauen

Zu Hause kein Tor kassiert

Den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen: Die Caldener (von links) Thomas Schindewolf, Sascha Heckmann und Falko Lengyel (gegen Bosporus Kassel) wollen auch am Sonntag die Serie fortschreiben und zu Hause kein Gegentor zulassen. Foto: zhj

Calden. Weil Caldens Fußballfrauen vorher ein Heimspiel haben, wird die Partie der Gruppenliga zwischen der SG Calden/Meimbressen und dem SV Türkgücü Kassel am Sonntag erst um 16.15 Uhr angepfiffen.

Die Caldener werden erst einmal froh sein, dass sie nach drei schweren Auswärtsspielen endlich mal wieder zuhause ran dürfen und dann scheint die Aufgabe doch lösbar zu sein gegen den Tabellenvorletzten, der schon 35 Gegentreffer schlucken musste. Doch davon will sich die SG nicht beeindrucken lassen. Es gab gegen die Kasseler Nordstädter auch daheim manch empfindliche Niederlage. „Die dürfen wir auf keinen Fall an ihrem schlechten Tabellenplatz messen. Ich glaube wer Türkgücü ins Spiel kommen lässt, kann sich noch immer wundern“, macht Falko Lengyel klar.

Es überrascht in der Tat ein wenig, dass der SV in dieser Saison so weit unten steht, doch mit dem Saisonziel Klassenerhalt schien das Trainerduo Mehmet und Ibrahim Gül schon geahnt zu haben, dass es nicht einfach wird. Ohne Zweifel hat der Tabellensiebte der Vorsaison seine Vormachtstellung in der Nordstadt an den FC Bosporus verloren.

Im Vergleich zum Spiel gegen Dörnberg braucht für Lengyel, den 31-jährigen Routinier in der Caldener Viererkette, auch am Sonntag nichts geändert zu werden: „Wir müssen nicht munter drauf los stürmen, wir sollten auch gegen den Tabellenvorletzten in der Defensive gut stehen und versuchen über die Außen vorne für Gefahr zu sorgen.“.

Dabei können sich die Vereinigten auf ein starkes Fundament stützen, sie haben überhaupt noch kein Gegentor auf dem Kaiserplatz kassiert, das ist einzigartig in der Liga. Sie bestreiten allerdings auch erst ihr fünftes Heimspiel.

In der Tabelle ist die Alter-Elf auf den siebten Platz abgerutscht, nun soll es wieder anders herum gehen, die nächsten drei Gegner stehen alle im unteren Drittel. (zyh)

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