Hebold lässt TSG jubeln

Gruppenliga: Sandershausen gewinnt Verfolgergipfel gegen Eintracht Baunatal 3:1

Abgelaufen: Sandershausens Alfonso Di Carlo (links) bringt den Ball vor dem Torschützen zum 0:1, Sebastian Opl, beim 3:1 gegen Eintracht Baunatal aus der Gefahrenzone. Foto: Fischer

Sandershausen. Nach einer Leistungssteigerung besiegte die TSG Sandershausen im Verfolgerduell der Fußball-Gruppenliga Eintracht Baunatal verdient mit 3:1 (0:1) und zog damit in der Tabelle am Gegner vorbei.

Getrübt wurde die Freude, als Trainer Roland „Charly“ Lotzgeselle dem Verein mitteilte, dass er in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung steht (siehe auch Am Rande).

Zunächst war den Klubs nicht anzumerken, dass wichtige Leistungsträger fehlten. Erst die Eintracht (2.), dann Sandershausen im Gegenzug, erspielten sich erste Chancen. Nachdem Sascha Hebold und Bruno Luis (7.) jeweils am Gästetorhüter Maurice Kraft gescheitert waren, gelang Sebastian Opl die 1:0-Führung für die Großenritter (14.). Zwar erspielten sich die Gastgeber im Verlauf der ersten Halbzeit weitere Möglichkeiten, aber ernsthaft geriet der Kasten von Kraft nicht mehr in Gefahr. Erst in der 42. Minute nach Freistoß von Bruno Luis wurde es wieder brenzlig. Insgesamt wirkte Baunatal in den ersten 45 Minuten abgeklärter.

Nach der Pause waren die Gäste am Drücker, so klärte TSG-Torhüter Nima Eslami gegen Maxi Norwig (53.), auch ein Freistoß von Niels Willer brachte nichts ein (55.). Baunatals Trainer Manfred Katluhn war zunächst noch sprachlos, ehe er ernüchtert feststellte: „Meine Mannschaft hat nach der Pause dann aufgehört, Fußball zu spielen.“

Tatsächlich war von nun an mehr Feuer in den Aktionen der Sandershäuser, Hebold erzielte den verdienten Ausgleich (63.). Nur fünf Minuten später gelang dem eingewechselten Philipp Orlowski die 2:1-Führung. Marc Zuschlag hatte jeweils die Vorarbeit geleistet. Überhaupt ging er nach dem Rückstand voran und zeigte die nötige Körpersprache, ein Treffer blieb ihm allerdings versagt. Auch die Gäste setzten sich nochmal in Szene (80., 81.), ein Treffer sollte ihnen nicht mehr gelingen. Nach Vorarbeit von Luis machte wiederum Hebold in der 86. Minute mit dem 3:1 den Sieg perfekt.

Treffend analysierte TSG-Trainer Lotzgeselle den Auftritt des Teams: „Nach dem Ausgleichstreffer war eine andere Sandershäuser Mannschaft auf dem Platz. Aufgrund der Leistungssteigerung ist unser Sieg verdient.“ Archivfotos: Schmidt/privat/nh

Von Horst Schmidt

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