Gruppenliga: Mit Vollmarshausen kommt das zuletzt torhungrigste Team nach Niestetal

Heiligenrode will wieder siegen

Auf ihm ruhen die Vollmarshäuser Hoffnungen: Tom Zappe. Foto: Hedler/nh

Kassel. An der Karl-Marx-Straße empfängt der TSV Heiligenrode in der Partie der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) am Sonntag ab 15 Uhr die FSK Vollmarshausen und damit jenes Team, das allein in den letzten beiden Spielen 15 Treffer erzielte.

Heiligenrode geriet in den letzten Wochen ein wenig aus der Erfolgsspur. Vor vierzehn Tagen setzte es eine deutliche 1:6-Pleite beim Aufsteiger in Kleinalmerode. Und am vergangenen Wochenende bezog der TSV, abermals gegen einen Neuling, beim SV Türkgücü nach ausgeglichenem Spiel eine 0:1-Niederlage. Eine taugliche Erklärung für den Einbruch nach zuvor vier Spielen ohne Niederlage findet Coach Oliver Frank nicht und kann nur mutmaßen: „Möglicherweise glaubten wir, schon weiter zu sein als wir es tatsächlich sind.“ Gegen Vollmarshausen will das Team aber wieder in die Erfolgsspur abbiegen. Allerdings muss der Trainer auf seine bewährte Innenverteidigung verzichten. Michael Gerber fällt mit einem Muskelfaserriss aus, während sich Ivan Montero noch im Urlaub befindet. Dafür kann Frank wieder auf sein brandgefährliches Offensiv-Duo Christian Rümenap und Dennis Joedecke zurückgreifen.

Gästetrainer Bernd Sturm lässt sich dagegen nach den Kantersiegen (9:0 gegen Immenhausen und 6:1 gegen Wattenbach) nicht blenden und sagt: „Wir haben gegen die beiden Letzten der Liga Pflichtsiege gelandet.“ Und weiter: „Es ist uns zuletzt gelungen, die Dinger reinzumachen, die wir in den Wochen vorher haben liegenlassen.“

Für die kommende Partie sieht Sturm die Perspektiven nicht besonders rosig, denn mit Tim Henning, Mahmut Baksoy, Tobias Voss und Marco Sirringhaus fällt bis auf Tom Zappe die komplette Offensive aus unterschiedlichen Gründen aus. Damit aber nicht genug, denn auch Finn Hochheimer, der der Mannschaft zuletzt in der Defensive eine vor Wochen nicht gekannte Stabilität verlieh, steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Auf den Einsatz von Michel Einert hofft der Coach noch. Im Tor wird turnusmäßig Benjamin Wenzel stehen, der sich vierzehntägig mit Michael Pfeil abwechselt.

Von Horst Schmidt

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