Heimserie von Calden/Meimbressen hält

Voller Einsatz: Marcel Schindler geht energisch zur Sache und erkämpft sich den Ball. Foto:  Hofmeister

Die SG verbucht gegen Adler Weidenhausen II einen Arbeitssieg und bleibt auf Platz vier in der Fußball-Gruppenliga.

CALDEN. Die SG Calden/Meimbressen bleibt in der Fußball-Gruppenliga daheim ohne Punktverlust und Gegentor. Neuling SV Adler Weidenhausen II hatte auf dem Kaiserplatz aber nur ganz knapp mit 0:1 (0:1) das Nachsehen.

Am Ende steht nur ein Arbeitssieg für den Tabellenvierten, der jedoch wesentlich deutlicher hätte ausfallen können, denn mit den Torchancen ging die Alter-Elf sehr fahrlässig um. „Leider ist die Chancenverwertung derzeit das größte Problem meiner Mannschaft“, meinte SG-Coach Jens Alter und fügte hinzu: „Hätten wir den einen oder anderen Treffer nach dem Führungstreffer nachgelegt, wäre das Spiel nicht bis zum Schluss so stressig gewesen und ich glaube, dann wäre auch spielerisch mehr drin gewesen.“

Nach dem 1:0 der durch einen richtig gut durchgeführten Angriff von Dennis Schardt zu Toni Schubert, den beiden Ex-Elbenbergern, in der 18.Minute lässt sich eine Chronologie der verpassten Torchancen aufbereiten. Marko Utsch und Toni Schubert verpassten im ersten Abschnitt. Nach der Pause scheiterte Utsch (54.) am sehr guten Gästekeeper Johannes Klotzsch. Vier Minuten später war Klotzsch zur Stelle um gegen Schubert fast auf der Torlinie zu klären. In der 63.Minute scheiterte der gerade erste eingewechselte Dennis Faust per Kopfball an Klotzsch, die Flanke hatte Tobias Krone geschlagen, der sich immer wieder über Außen anbieten konnte, aber nicht immer sie letzte Präzision in seinen Flankenbällen hatte. Auch Thomas Schindewolf konnte den Adler-Schlussmann nach 66 Minuten nicht überwinden. Fünf Minuten vor dem Ende rettet dann mal die Latte für den Gast, Absender war Marcel Schindler per Kopf.

Die Verbandsligareserve spielte sehr diszipliniert und streckenweise auch sehr gefällig nach vorne, aber die ganz großen Torchancen konnten sie nicht kreieren. Dass die Weidenhäuser in der Schlussphase zwei Ampelkarten kassierten war nicht auf eine rohe Spielweise zurückzuführen, sondern taktische Fouls.

Von Ralf Heere

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