Ein hochverdienter Punkt

FSV Wolfhagen trotz TSG Sandershausen ein torloses Remis ab

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Laufduell: Der Wolfhager Timo Wiegand (rechts) wird von Sandershausens Husein Huseini verfolgt. Am Ende gab es an der Liemecke keinen Sieger, hieß es 0:0.

Wolfhagen. So ändern sich die Zeiten: In der Vorrunde bekam der in die Fußball-Gruppenliga aufgestiegene FSV Wolfhagen vom Titel mitfavoriten TSV Sandershausen noch mit 0:6 das Fell über die Ohren gezogen.

Beim zweiten Saison-Aufeinandertreffen an der Liemecke trotzten die Rot-Weißen der Elf von Coach Charly Lotzgeselle ein torloses Remis ab. Keine Frage, der FSV ist in der Liga angekommen

FSV-Trainer Eric Schibol war dann auch mit dem einen Punkt zufrieden: „Gegen ein Spitzenteam haben meine Spieler taktisch die bisher beste Saisonleistung gezeigt und sich damit mit einem Punkt belohnt.“

Rückhalt De Coster

Es war nichts Berauschendes, was beide Mannschaften den über 100 Zuschauern in einer zerfahrenen ersten Spielhälfte boten, wobei sich keine Elf nennenswerte Vorteile erarbeiten konnten.

Die Gäste waren mit Standardsituationen drei Mal gefährlich, zwei dieser Chancen vereitelte aber bravourös FSV-Schlussmann Maik De Coster, der seiner Mannschaft wiederein sicherer Rückhalt war. Die einzige hochkarätige Platzherrenmöglichkeit durch Andre Nordmeier (36.) verfehlte um Millimeter das Ziel.

Abschlussschwächen

Anscheinend muss es in der Kabine eine Lotzgeselle-Ansage gegeben haben. Denn nach Wiederanpfiff zum zweiten Durchgang machte Sandershausen mächtig Dampf. Der Gast hatte Vorteile und auch die Chancen, um in Führung zu gehen. Allein Bruno Luis (48., 51., 58.) hatte drei Hochkarätige auf dem Stollenschuh, die er aber allesamt versemmelte.

Wolfhagen versuchte es im eigenen Stadion mit Kontertaktik und hätte durch Andre Nordmeier (60., 68.) den Dreier eintüten können. Beim ersten Versuch verzweifelte er jedoch an Gästekeeper Nima Eslami, der dann das Glück des Tüchtigen hatte, als der 20-Meter-Hammer von Nordmeier knapp am Ziel vorbeizischte. An diesen Ball wäre Eslami nie herangekommen.

FSV-Pressesprecher Richard Straka: „Das war es dann eigentlich schon. Es passierte nämlich nichts spektakuläres mehr auf dem Rasen.“ In der Tat schienen sich in der Schlussphase beide Mannschaften mit dem jeweiligen Punktgewinn zufrieden zu geben. (zih)

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