SG holt schmeichelhaftes 0:0

Zweikampf: Philip Butterweck (rechts) stört den Sandershäuser Angreifer Sebastian Ullrich. Foto:  Hofmeister

Calden. Mit einem torlosen Unentschieden gegen die TSG Sandershausen verabschiedete sich Fußball-Gruppenligist SG Calden/Meimbressen für diese Saison von seinem heimischen Publikum.

Abschied heißt es auch schon nach nur einer Saison bei den Vereinigten für Youngster Nils Hofmeyer. Der Defensivspieler wurde vor der Partie durch die beiden Abteilungsleiter Oliver Utsch und Sascha Knoll mit einem Präsent bedacht. Hofmeyer wechselt zu Hombressen/Udenhausen, dem künftigen Gruppenligisten. Dort spielte der Carlsdorfer Hofmeyer schon in der Jugend. Hofmeyer hatte es großen Spaß gemacht bei den Caldenern zu spielen, das Umfeld sei auch top. Doch er freue sich auch auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden.

Das Remis gegen den Tabellenvierten empfand der 19-Jährige als gerecht. Sein Trainer Jens Alter war auch zufrieden, wobei der Fußball-Lehrer jedoch mehr Spielanteile für den Gegner gesehen hatte.

Zwei kuriose Szenen gab es in dieser Partie. Nach einer Stunde war der Ball endlich mal im Tor. Der ansonsten sehr souveräne Gästekeeper Zapico Lopez hatte das Spielgerät fallen gelassen und der nimmer müde rackernde Dennis Faust staubte ab. Doch der Unparteiische hatte eine Regelwidrigkeit gegen den Torhüter gesehen und erkannte den Treffer nicht an. Nicht alle Tage bekommt man einen Schuss zusehen, der von Pfosten an die Latte springt und trotzdem nicht hinter der Torlinie aufspringt. Dies war in der 88. Minute und Bruno Luis der Pechvogel.

Glück hingegen für SG-Schlussmann Steven Berndt, der jedoch zuvor gegen Hebold (48.) und Künkler (55.) mit zwei Glanztaten mal wieder ein Garant für den Punktgewinn war. In der ersten Halbzeit hatte Sebastian Ullrich nach 25 Minuten an die Metallstange des Caldener Tores getroffen.

Gästetrainer Friedhelm Janusch sah seine Mannschaft zwar als überlegen an, aber nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Calden/M. sei der Punktgewinn auch ein Fortschritt gewesen.

Von Ralf Heere

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