Hombressen/Udenhausen gewinnt 2:0 gegen Wolfhagen

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Offensive Gasgeber: Die SG Hombressen/Udenhausen (in rot Lucas Hecker beim Kopfball) erspielte sich gegen Wolfhagen, hier Dustin Taege, zahlreiche Torchancen. 

Das Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga konnte die SG Hombressen/Udenhausen vor über 450 Zuschauern gegen den FSV Wolfhagen mit 2:0 (1:0) für sich entscheiden.

Es war ein verdienter Sieg der Vereinigten, die einfach spritziger und zweikampfstärker waren. Gästetrainer Halil Inan erkannte neidlos an, dass seine Mannschaft diesmal unterlegen war und dennoch ist der FSV-Coach mit dem zweiten Platz über die Winterpause sehr zufrieden. Seinen Matchplan erfüllt sah SG-Trainer Marco Siemers. „Wir haben gegen die torgefährlichste Mannschaft der Liga zu Null gespielt, dies sagt alles“, meinte Siemers. Die aus Siemers Sicht entscheidenden Strategen im Wolfhager Spiel seien fast ausgeschaltet worden und das war das Ziel.

In der ersten Halbzeit vor einer tollen Kulisse in Udenhausen fand fast nur die SG statt. Gleich nach dem eigenen Anstoß wurde die Offensive von den Vereinigten gesucht und so gab es schon nach 40 Sekunden eine Torannäherung und nach nur etwas mehr als einer Minute den Führungstreffer. Nico Siebert flankte flach durch den Strafraum und Dominik Lohne stand am langen Eck und zog direkt ins rechte Toreck zum 1:0 ab. „Wir sind eiskalt erwischt worden“, nannte FSV-Coach Halil Inan dieses schnelle Gegentor als ein Hemmnis für seine zuletzt erfolgsverwöhnte Truppe.

Die nächste Drangphase der Vereinigten war nach einer halben Stunde. Zweimal zeigte Wolfhagens Schlussmann Sebastian Schmidt seine Klasse, parierte Schüsse von Lohne und Jonas Krohne. Kurz darauf verfehlte ein Kopfball von Nils Hofmeyer nur knapp sein Ziel. Eine Torchance im ersten Durchgang hatte noch Nico Siebert, der mit einem zu harmlosen Heber an Schmidt scheiterte in der 43. Spielminute.

Fast hätte es auch im zweiten Durchgang gleich zu Beginn im FSV-Kasten geklingelt, Siebert (46.) setzte einen Ball auf die Oberkante der Latte. Das zweite Tor der Heimmannschaft lag in der Luft. Oliver Speer zielte nach 57 Minuten knapp am Tor vorbei. 120 Sekunden später war es passiert. Krohne passte mit viel Übersicht auf Nico Siebert und der war wieder eiskalt und überwand Schmidt zum 2:0.

Nach 65 Minuten sah der Wolfhager Tchieumen Djobissie wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte und plötzlich war der FSV da. Drei Minuten später hatte auch Torjäger Timo Wiegand, der gerne zum 25 mal in dieser Saison getroffen hätte, seine erste Torchance. Es folgten nun zumindest mehr Offensivaktionen als zuvor von den Rot/Weißen. 

Sie hatten in den letzten fünf Spielminuten noch im Doppelpack eine Ergebnisänderung auf den Füßen, einen Freistoß von Wiegand parierte SG-Keeper Alexander Seeger und als er kurz darauf geschlagen gewesen wäre, rettete ein Abwehrspieler auf der Torlinie. Für den Tabellenführer wurde noch ein Metalltreffer von Dominik Lohne (78.) notiert. SG-Coach Marco Siemers sprach abschließend von einem eindrucksvollen Sieg.

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