Spitzenreiter führt zum Schlusslicht

Gruppenliga: Hombressen/Udenhausen tritt in Wichmannshausen an

Hombressen/Udenhausen. Als neuer Tabellenführer reist die SG Hombressen/Udenhausen am Samstag (15 Uhr) zum TSV Wichmannshausen.

Der Aufsteiger aus dem Werra/Meißner-Kreis ist das Schlusslicht der Liga. Doch trotz der Tabellenführung gibt es keinen Grund für die Vereinigten diese Partie überheblich anzugehen. SG-Trainer Marco Siemers möchte die neue Situation, als das Spitzenteam der Liga zu gelten, nicht zu hoch hängen. 

„Jetzt hat es der Gegner doch einfach, wir sind jetzt die Gejagten“, sagt Siemers, der sich und seine Spieler erst mal wieder sortieren will nach den beiden knappen 1:0-Erfolgen am Sonntag und Mittwoch. Und besprechen will Siemers etwas mit seinen Schützlingen: Die zweite Halbzeit gegen Heiligenrode hat dem Coach nämlich überhaupt nicht gefallen. Es müsse viel mehr Laufarbeit her, und zwar nicht nur mit dem Ball, fordert Siemers eine Steigerung bei seiner Elf.

Sein Co-Trainer Dominik Lohne pflichtet dem Chefcoach auch bei und warnt davor, die Eintracht aus Wichmannshausen zu unterschätzen. Positiv für die Reinhardswald-Vereinigten ist, dass Nico Siebert wieder aus dem Urlaub zurück ist und zur Verfügung steht. Lohne selbst, der gegen Heiligenrode nur für eine Viertelstunde eingewechselt wurde, dürfte auch wieder einsatzfähig sein. Positiv ist außerdem nach wie vor die Defensivarbeit der SG. Auch am Mittwoch hat die Abwehr kaum Torchancen für den Gegner zugelassen. Der war allerdings auch 60 Minuten in Unterzahl.

Der TSV Eintracht Wichmannshausen ist nach nur einer Saison wieder in die Gruppenliga zurückgekehrt und wird mittlerweile von dem Eigengewächs Gerd Werner, langjähriger Leistungsträger der „Wichmänner“ trainiert. Bisher gab es noch keinen Heimsieg. Der einzige Sieg wurd auswärts erzielt, m Spiel beim VfL Kassel.

Die bisher einzigen beiden Spiele gegen die Elf aus dem Werra/Meißner-Kreis gewannen die Vereinigten und nach fünf Siegen in Folge dürften sie auch mit dem nötigen Selbstvertrauen auf dem Sportplatz an der Eschweger Straße aufkreuzen. Wenn sie es in Hombressen und Udenhausen auch nicht so gerne hören wollen, aber alles andere als ein weiterer Erfolg wäre doch eine Enttäuschung. 

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