KSV Hessen Kassel II und Kleinalmerode trennen sich 3:3 

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Konzentriert im Duell: Jon Mogge vom KSV Hessen Kassel II (links) und sein Gegenspieler Jonas Oppermann. 

Ein torreiches letztes Gruppenligaspiel vor der Winterpause gab es am Sonntag zwischen den Fußballern des KSV Hessen Kassel II und der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach.

3:3 hieß es nach 90 packenden Minuten, in denen die Löwen einen 0:2-Rückstand aufholten, eine 3:2-Führung jedoch selbst nicht über die Zeit brachten. Bereits im Hinspiel waren beim 6:4-Erfolg der SG viele Tore gefallen.

Die Gäste begannen stark. Wenige Minuten waren gespielt, da flankte SG-Außen Jakub Swinarski von der linken Strafraumlinie gefühlvoll auf Mitspieler Jan Nickel, der völlig freistehend keine Schwierigkeiten hatte, zur 1:0-Führung einzuköpfen (5.). Das war ein früher Rückschlag für das Team von KSV-Trainer Thorsten Hirdes. Seine Jungs versuchten nun, die gut sortierte Hintermannschaft der Gäste auszuhebeln, was allerdings im ersten Durchgang nicht einmal gelang. Im Gegenteil: Die Spielgemeinschaft hätte durch Johannes Jank (27.) und erneut Swinarski (40.) erhöhen können, ließ gute Chancen aber liegen.

Genau wie die Löwen zu Beginn der zweiten Hälfte: Tobias Bredow kam energisch über die linke Seite, Jon Mogge traf im Nachschuss aus bester Position nicht. Und während sich der Stürmer darüber noch ärgerte, fiel das zweite Tor: Rene Weska spielte einen genialen Pass in den Lauf von Jannik Schinzel, und der traf überlegt zum 2:0 (47.). War das die Entscheidung? Keinesfalls.

Während der KSV im Hinspiel eine 4:2-Führung verspielt und 4:6 verloren hatte, drehte Kassel diesmal das Spiel: In der 51. Minute stand Luis Allmeroth nach einer Ecke richtig und drückte den Ball über die Linie. Nur sechs Minuten später knallte Lukas Iksal den Ball in Schräglage per Volleyschuss zum 2:2 ins Netz (57.). Und ein Kopfball von Michael Voss konnte SG-Torwart Tim Behnke nicht aus der linken, unteren Ecke fischen - 3:2 (70.). Dennoch sollte diese Partie am Ende keinen Sieger kennen. In der 80. Minute zeigte Schiedsrichter Christian Krafft auf den Elfmeterpunk, da Löwe Luis Allmeroth einen Gegenspieler im Strafraum am Trikot gehalten haben soll. Nach reichlich Diskussionen und einer zurückgenommenen Roten Karte behielt Rene Weska beim Strafstoß die Nerven und stellte den 3:3-Endstand her (85.).

„Das Unentschieden geht in Ordnung“, erklärte SG-Trainer Goran Andjelkovic nach der Partie, monierte aber, dass seine Jungs „nach der 2:0-Führung einfach nicht clever genug waren, das Spiel zu gewinnen“. Kollege Thorsten Hirdes ärgerte sich zwar über den späten Ausgleich, gab aber zu: „Wenn du 0:2 hinten gelegen hast, kannst du eigentlich mit einem Punkt zufrieden sein.“

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