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Junglöwen siegen im Schongang

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Von: Horst Schmidt

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Youngster unter sich: Hier schirmt Junglöwe Robin Schmacke (links) den Ball vor dem VfLer Robin Haase, der später verletzungsbedingt ausgewechselt wurde, beim 3:0-Erfolg seiner Mannschaft, ab.
Youngster unter sich: Hier schirmt Junglöwe Robin Schmacke (links) den Ball vor dem VfLer Robin Haase, der später verletzungsbedingt ausgewechselt wurde, beim 3:0-Erfolg seiner Mannschaft, ab. © andreas fischer

Im Derby der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) wurde der Tabellenzweite KSV Hessen Kassel II mit einem ungefährdeten 3:0 (3:0)-Erfolg beim VfL Kassel seiner Favoritenrolle gerecht.

Nach der Partie wurde noch auf dem Sportplatz am Kirchditmolder Hochzeitsweg der Schalter umgelegt und auf das Top-Spiel der Junglöwen am kommenden Samstag gegen Spitzenreiter SV Reichensachsen hingewiesen.

Gleich zu Beginn wollten die Gäste von Trainer Christian Andrecht zeigen, wer in der Tabelle oben steht. Respekt haben sie sich allemal nach zwei Eckbällen, die nichts einbrachten, verschafft, doch Angst einflößend war das nun auch nicht. So plätscherte die Begegnung gut 20 Minuten ein wenig vor sich hin.

Dann aber: Nils Twardon spielt einen Pass in die Tiefe auf den völlig blank stehenden Ilias El Hammiri im Strafraum der Gastgeber, der verarbeitet das Leder und legt für Mate Mustapic auf, der keine Mühe hatte, die 1:0-Führung an VfL-Torhüter Christoph Bindbeutel vorbei für zu erzielen.

Und nun legten die Junglöwen nach: Der mitaufgerückte Paul Stegmann köpfte eine Freistoßflanke unhaltbar zum 2:0 ein. Ein Angriff auf den anderen rollte in Richtung Tor der Gastgeber, ohne aber wirklich Gefahr zu bringen.

Dann war erneut Stegmann an der Reihe. Diesmal benötigte er allerdings zwei Versuche, um das 3:0 zu erzielen (36.). Beim ersten Versuch zeigte Torhüter Bindbeutel eine Klassereaktion.

Zweimal noch hätten die Gäste vor der Pause nachlegen können, zum einen stoppte Ivan Montero-Rodriguez den einschussbereiten El Hammiri zum anderen wurde der Schuss von Kevin Tallon Zeidler zur Ecke abgelenkt.

VfL-Coach Mario Schneider schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben: Seine Mannschaft zeigte sich im zweiten Abschnitt konzentrierter und vor allem zweikampfstärker. „Gegen eine so spielerisch starke Mannschaft wie den KSV darfst du nicht nachlassen, das nutzen die gnadenlos aus“, sagte der Coach, der mit der Leistung seines Teams letztlich nicht unzufrieden war, obwohl es nicht in der Lage war, sich nennenswerte Chancen zu erspielen. Auf der anderen Seite hätte das Team von Coach Andrecht das Ergebnis aufgrund der vielen Möglichkeiten höher gestalten müssen, doch wirkte die Mannschaft, je länger die Partie dauerte, ziemlich verspielt und ließ einige klare Möglichkeiten liegen.

Abgesehen von einem Schuss aus 25 Metern von Hakim Melzer und einer Ecke kurz vor Schluss musste keiner bei den Gästen Sorge haben, einen Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Nun können die Junglöwen dem Gipfel gegen Reichensachsen entgegenfiebern.

VfL: Bindbeutel - V. Mueller, Montero-Rodriguez (74. Alejos Kreb), Vizza, L. Müller - Schneider (60. Bruch), Mogck - Melzer, Haase (63. Trawally, Klapp (68. Fofana) - Yildirim
KSV: Arslan - Asare, Twardon, Stegmann (63. Frees) - Schade, Mustapic (76. Sobocinski), Schmacke, Tallon Zeidler - Ljatifi (63. Fangmeier), El Hammiri (77. Sattorov), Moldenhauer (63. Samson)

SR: Rüddenklau (Ersen) - Z.: 120

Tore: 0:1 Mustapic (23.), 0:2 Stegmann ( (23.), 0:3 Stegmann (36.).

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