Fußball-Gruppenliga: Schlusslicht Großalmerode erwartet den Vorletzten Balhorn

Kampf um Rote Laterne

Seltene Glücksmomente: Dennis Neuenhagen, Alexander Ludolph und Daniel Christl (v. li.) bejubeln einen Treffer ihres FC Großalmerode. Am Sonntag erwartet das Schlusslicht im ersten Heimspiel des neuen Jahres den Vorletzten SV Balhorn. Foto: Walle

Großalmerode. Der FC Großalmerode nach dem Aufstieg in die Fußball-Gruppenliga – das war in dieser Spielzeit keine Erfolgsgeschichte. In 15 Spielen holte der Aufsteiger gerade mal fünf Punkte.

Nur unwesentlich besser erging es bislang dem SV Balhorn, der in 16 Partien sieben Zähler sammelte. Am Sonntag (15 Uhr) erwartet das Schlusslicht Großalmerode den Tabellenvorletzten aus Balhorn zum Kellerduell. Und nur der Sieger darf sich vermutlich anschließend noch leise Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Bei drei Absteigern hat der Viertletzte TSG Wattenbach mittlerweile schon 16 Punkte auf seinem Konto. „Wir werden so lange kämpfen, wie es theoretisch noch möglich ist“, sagt FCG-Trainer Osman Duygu über den Kampf um den Ligaverbleib. Psychologisch wäre ein Dreier im zweiten Spiel nach der Winterpause aber extrem wichtig, wie der Coach betont. „Denn dann könnten wir zumindest mal die Rote Laterne an die Balhorner weiterreichen.“

Der einzige Sieg gelang dem Aufsteiger beim Gastspiel in Balhorn. Damals gewann der FCG mit 5:3, holte dabei einen 0:2-Rückstand auf. Als dreifacher Torschütze glänzte Anfang September Denis Mende. Doch der Sieg war teuer erkauft. Mittelfeldspieler Maik Hildebrand renkte sich damals den Ellenbogen aus und fiel wochenlang aus. Nach überstandener Operation kann er aber wieder auflaufen.

„Balhorn hat uns ordentlich eingeheizt. Das Spiel haben wir auch gewonnen, weil die damals zwei Platzverweise kassierten“, erinnert sich Duygu. Die Mittelfeldspieler Daniel Christl und Markus Gude sowie Innenverteidiger Daniel Ludolph rücken wieder in den Kader und sollen helfen, das Unmögliche noch möglich zu machen. Duygu: „Dieses Endspiel müssen wir gewinnen, da gibt es keine Alternative.“

Unterdessen wurden die beiden Anfang März ausgefallenen Spiele des FCG neu angesetzt. Das Duygu-Team muss dabei jeweils mittwochs antreten: Am 8. April (18.15 Uhr) geht’s zum FSV Kassel, am 22. April (18.30 Uhr) folgt das Spiel gegen TuSpo Grebenstein. (raw)

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