Fußball-Gruppenliga: FSV Dörnberg hat den Tabellenzweiten CSC 03 Kassel zu Gast

Kann Dörnberg überraschen?

Mit Dörnberg vor einer hohen Hürde: Dennis Dauber und der FSV erwarten den starken Aufsteiger CSC 03 Kassel. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. In der Fußball-Gruppenliga trifft der FSV Dörnberg am Sonntag ab 15 Uhr auf den CSC 03 Kassel. Es ist das Duell des Tabellendritten gegen den Zweiten.

Zwischen beiden Mannschaften klafft allerdings eine große Lücke. Dörnberg hat elf Punkte Rückstand auf den starken Aufsteiger - allerdings bei einer weniger ausgetragenen Partie. Genauso groß ist übrigens der Abstand zum führenden FC Bosporus Kassel.

Ob der FSV zum kommenden Gegner aufrücken kann? „Wir haben da oben derzeit gar nichts zu suchen“, überrascht Andreas Weinreich mit seiner Antwort.

Der enttäuschte FSV-Presse- und Stadionsprecher hat dabei die Leistungen der Mannschaft in den vergangenen Wochen im Blick. Weinreich spricht von Ideenlosigkeit des FSV in den Partien gegen Wichmannshausen (0:1) und Calden/Meimbressen (1:1) sowie von mangelnder Konzentration im Auswärtsspiel in Vollmarshausen. „Dort hätten wir auch höher als 1:3 verlieren können.“ Weinreich liefert aber zugleich Erklärungen hinsichtlich der mageren Ausbeute: „Der Druck, den sich der eine oder andere Spieler auferlegt, ist zu hoch“, vermisst er die nötige Lockerheit. „Die Jungs müssen wieder Spaß am Fußball gewinnen.“ Zugleich appelliert er an den Kampfgeist: „Nur wenn wir als Mannschaft funktionieren, können wir etwas bewegen“, hofft Weinreich darauf, dass es schon am Sonntag wieder richtig rund läuft. Doch auch wenn Dörnberg seine Schwächephase überwunden haben sollte, wird es schwer werden den CSC 03 Kassel zu bezwingen. „Wir müssen uns auf einen spielerisch und läuferisch starken Gegner einstellen“, weiß Weinreich, wenngleich er zu verstehen gibt, dass seine Elf keinerlei Respekt vor großen Namen hat. „Im Fußball ist immer etwas drin“, macht er seiner Mannschaft Mut und ergänzt: „Ein Spiel beginnt immer bei Null.“ Und die Null will der FSV gegen die Rothosen um die Routiniers Tobias Klöppner und den beiden Susilovics Igor und Pavo so lange wie möglich halten. Dazu sollen auch die Rückkehrer Dennis Dauber, Raphael Menkel und Alexander Kloppmann beitragen. (hjx)

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