Gruppenliga: Calden/Meimbressen kommt dank Tor in Überzahl zum 1:1 gegen Wichmannshausen

Kein Sieger in schwachem Spiel

Gestoppt: Thomas Schindewolf (links) von Calden/Meimbressen bleibt hier am Wichmannshäuser Gerd Werner hängen.

Calden. Die SG Calden/Meimbressen konnte in der Fußball-Gruppenliga mit dem 1:1 (0:1) gegen den TSV Eintracht Wichmannshausen erneut nur einen Punkt holen gegen eine Mannschaft, die hinter den Vereinigten steht.

„Da war aber auch nicht mehr drin, gewinnen konnte jeder der beiden Mannschaften. Deswegen geht das Ergebnis in Ordnung“, zog Caldens Trainer Jens Alter seine Bilanz der 90 Minuten. Die brachten doch eher mehr Handwerk als Kunst. In der ersten Halbzeit waren die Torchancen doch sehr rar. Ein Kopfball von Dennis Faust, der in der 23. Minute knapp am Gästetor vorbeistreifte, gehört dazu. Nach 35 Minuten sogar das 0:1, die erste richtige Torchance nutzte Eintracht-Torjäger Eser Kazak gleich aus. Drei Minuten später wäre ein Kopfball von Manuel Toro Moreno um Haaresbreite zum 0:2 im Netz der SG gelandet.

Der gleiche Spieler hatte nach 63 Minuten die nächste Top-Chance, doch frei vor Steven Berndt konnte er den Keeper der Gastgeber nicht überwinden. Dann erwähnenswert aus guter Position der Schuss von Nils Hofmeyer (68), der drüber ging.

Eine Minute später war der TSV in Unterzahl, weil Jan Dölle die Ampelkarte wegen Meckerns beim Schiedsrichter sah. Das ärgerte besonders Gästecoach Uwe von der Weth. „Ich glaube, die Dezimierung hat mit dazu beigetragen, dass wir hier heute zwei Punkte liegen gelassen haben“, meinte von der Weth. Der zog trotzdem ein positives Fazit, weil seine Mannschaft sehr geschlossen aufgetreten sei, das mache Mut im Abstiegskampf. Mit dem Glück haderte der Gästetrainer auch noch, denn vier Minuten vor dem Ende traf Kazak nur das Lattenkreuz des Caldener Tores, Berndt wäre an den Ball nicht mehr dran gekommen.

Zu dem Zeitpunkt stand es aber schon 1:1, weil den Vereinigten wenigstens mal eine Standardsituation glückte. Nach Foul an Hofmeyer führte Thomas Schindewolf von der linken Seite einen Freistoß aus, den Spielführer Sascha Knoll mit dem Kopf im Tor versenkte. Es war ohne Zweifel die beste Phase der Platzherren, die in der Folgezeit noch zwei Gelegenheiten durch Dennis Faust (81., und 85.) hatten. Da durften dann die Alter-Schützlinge auch mal vom Pech reden. Nicht so schlecht wie einigen Zuschauern hatte Alter das Duell gefallen. Der TSV hätte sich besser präsentiert, als es der elfte Tabellenplatz aussagt und seine Mannschaft käme mehr über den Kampf. Spielerisch sei, auch wegen der langen Verletztenliste der SG, einfach nicht mehr drin derzeit.

Von Ralf Heere

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