Mit Spannung erwartetes Derby in Grebenstein endet ohne Tore

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FSV-Abwehr stand: Der TuSpo spielte bis zum Tor gut, doch dort fehlte der krönende Abschluss. Hier wird Oliver Speer von den Dörnbergern Tobias Gunkelund Fabio Welker (rechts) gestoppt.

Grebenstein. Im Derby der Fußball-Gruppenliga trennten sich der TuSpo Grebenstein und der FSV Dörnberg 0:0.

Das mit Spannung erwartete Derby der Fußball-Gruppenliga zwischen dem TuSpo Grebenstein und dem FSV Dörnberg endete mit einem 0:0. Damit festigte der TuSpo mit dem Punktgewinn seinen Mittelfeldplatz. Dennoch zeigte sich TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj mit dem Ergebnis nicht zufrieden: „Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die besseren Chancen und haben mehr für das Spiel investiert, so dass wir einen Sieg verdient gehabt hätten.“

Für den FSV endete die zuletzt stolze Serie mit vier Siegen und 17:3 Toren. Nach dem Spiel sprach Dörnbergs Trainer Jörg Reith von einem typischen 0:0-Spiel: „Das war kein schönes Spiel. Der Ball war zumeist in der Luft. Allerdings ließ der Platz auch kein schönes Spiel zu.“

Vor einer für das Derby enttäuschenden Zuschauerkulisse hatten die Grebensteiner in der ersten Halbzeit leichte Vorteile. Die zuletzt so starke Offensive der Gäste um ihren Toptorjäger Pascal Kemper konnte sich kaum in Szene setzen. Daran hatte auch der erstmals wieder in der Ersten aufgebotene Routinier Stefan Arend als Innenverteidiger einen wertvollen Anteil.

Die erste Möglichkeit hatten die Gäste durch einen Schuss von der Strafraumgrenze von Tobias Wolf, der nur knapp am Tor vorbeiging (5.). Gefährlicher waren da schon die Gastgeber. So wurde ein Kopfball von Leon Ungewickel von der FSV-Abwehr vor der Linie geklärt (19.). Pech hatte der TuSpo, als nach einer weiteren Ecke Ungewickel den Pfosten traf (26.).

Auch in der zweiten Halbzeit kamen vom Dritten Dörnberg kaum gefährliche Angriffe. Der TuSpo war etwas aktiver, doch den Pässen fehlte die letzte Präzision für eine gute Torchance.

Die eine, vielleicht entscheidende Chance gab es dann doch noch in der 75. Minute, als nach einem nicht geahndeten Handspiel Steffen Fried aus knapp 20 Metern auf das Tor schoss. Den vom FSV-Torhüter Dominik Zeiger abgewehrten Ball köpfte Oliver Speer an den Innenpfosten.

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