Keine Tore auf dem Kaiserplatz

Sieger im Luftkampf: Caldens Dennis Schardt (links) setzt sich hier klar gegen Rouven Höller von Wolsanger durch. Foto: Michl

Fußball-Gruppenliga: Im Spiel zwischen Calden/Meimbressen und Wolfsanger gab es kaum gefährliche Szenen

Calden. In der Fußball-Gruppenliga kam die SG Calden/Meimbressen gegen den TSV Wolfsanger in der Samstagspartie nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Es wehte ein kalter Wind um den Kaiserplatz und genau so ungemütlich wie das Wetter war auch das Spiel auf dem holprigen Rasen.

Denn der Gegner aus dem Kasseler Stadtteil erwies sich als äußerst hartnäckig. Wolfsangers Trainer Oliver Frank wollte mit seiner Mannschaft in der Defensive kompakt stehen und nach vorne Nadelstiche per Konter setzen. Zumindest das Erste gelang auch mustergültig, die Gastgeber kamen kaum zur Entfaltung. Eine richtige große Torchance hatte lediglich Dennis Faust nach 68 Minuten, als er von Toni Schubert steil angespielt wurde, aber am heraus eilenden Torwart Fabian Jose Aha scheiterte. Der Keeper war erst sechs Minuten zuvor für den verletzten Marco Schneider eingewechselt worden, fand aber schnell in der Partie.

Nach einer Stunde hatte Faust schon mal eine gute Szene, als er sich den Ball erkämpfte und knapp vorbei zielte. Ebenso wie ein Freistoß des Caldener Angreifers im ersten Durchgang am Gästetor vorbei zischte. Der 26-jährige war nach der Partie auch etwas angefressen. „Ich hätte die Partie alleine entscheiden können“, meinte Faust. Mit etwas Pech hätten sich die „Wölfe“ allerdings auch selbst besiegt, denn in der 55. Minute traf Bastian Reeser fast ins eigene Tor.

Gästecoach Oliver Frank sprach von einer gerechten Punkteteilung in einer Partie ohne die ganz großen Torchancen. Seiner Mannschaft gelang es fast gar nicht richtig gefährlich vor das SG-Tor zu kommen, die hohen Bälle waren eine sichere Beute von Caldens Schlussmann Steven Berndt und die Angriffe wurden vom TSV einfach nicht konsequent zu Ende gespielt. Denn gerade in den letzten 20 Minuten verlagerte sich schon das Geschehen auch mehr in die Hälfte der Gastgeber.

Deswegen war SG-Trainer Jens Alter zwar keineswegs zufrieden mit dem Unentschieden, er betonte aber auch, das eine so enge Partie auch verloren gehen kann. Insgesamt hätte seine Mannschaft zu wenig Durchschlagskraft gehabt, der nach einem Zehenbruch länger ausfallende erfolgreichste Torschütze der Vereinigten, Marko Utsch, wurde von Alter ebenso vermisst wie drei weitere Stammspieler.

Von Ralf Heere

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