Fußball-Gruppenliga: Keine Tore in Wolfhagen

Ballannahme: Mehmed Gül stoppt das Spielgerät mit der Brust. Der Wolfhager Ali Harb schaut zu. Foto:  Hofmeister

Wolfhagen. Fußball-Gruppenliga: FSV enttäuscht gegen Türkgücü nach ordentlichem Beginn.

In einer insgesamt schwachen Partie trennten sich die Fußball-Gruppenligisten FSV Wolfhagen und Türkgücü Kassel mit einem torlosen Unentschieden.

„Unterm Strich ein gerechtes Ergebnis“, meinte Hüseyin Üstün. „Im ersten Durchgang hatte Wolfhagen leichte Vorteile und zwei oder drei guten Chancen, nach der Pause hatten wir mehr Ballbesitz. Alles in allem war es kein schönes Fußballspiel. Vor allem die zweite Halbzeit war recht zerfahren“, resümierte der Gästetrainer. Während Üstün mit einem Lächeln in die Kabine spazierte, schüttelte sein Gegenüber den Kopf. Eric Schibol war enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft: „Alles, was uns in den vergangenen Wochen ausgezeichnet hat, haben wir heute vermissen lassen“, übte der Wolfhager Trainer Kritik.

Hatte Wolfhagen den Gegner in den ersten 15 Minuten im Griff, „waren wir anschließend nicht mehr voll bei der Sache. Das war einfach zu wenig“, ärgerte sich Schibol.

Die Gastgeber starteten zur Freude ihrer rund 100 Anhänger recht druckvoll. In der zehnten Minuten notierten diese die erste Einschussmöglichkeit ihrer Mannschaft. Timo Wiegand tauchte allein von Türkgücü-Torwart Ibrahim Gül auf. Der Wolfhager Stürmer hatte Pech, denn sein Heber verfehlte das Ziel knapp. Wenige Augenblicke später verpasste Andre Nordmeier eine Hereingabe von Kevin Richter.

„Danach haben wir die Ordnung verloren, haben Einsatz und Leidenschaft vermissen lassen“, stellte Schibol fest. Eine weitere Chance sprang dennoch für die Gastgeber heraus. Dominik Richter sorgte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze aus für Gefahr (33.). Auf der andere Seite musste sich FSV-Schlussmann Maik de Coster bei einem Kopfball von Enver Gül mächtig lang machen (40.).

Nach der Pause passierte hüben wie drüben nicht mehr viel. Außer der Gelb-Roten Karte für Alexander Rasch wegen groben Foulspiels (63.) und einer Einzelaktion von Mehmet Gül, der an De Coster scheiterte, gab es wenig Aufregendes im Liemecke-Stadion.

„Wir haben nicht das gezeigt, was uns bei den letzten erfolgreichen Spielen ausgezeichnet hat“, betonte Schibol noch einmal. „Wenn wir nur annährend so agiert hätten, wären alle Punkte in Wolfhagen geblieben.“

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