Aufsteiger will sich schnell wieder in der Gruppenliga etablieren

SV Türkgücü: Klassenerhalt ist das große Ziel

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Die Neuen bei Gruppenligist SV Türkgücü, von links, hinten: Co-Trainer Nugi Üstün, Ömer Kartop, Yasin Bingül, Erkan Tamahkar, Sefa Avcioglu, Alibrahim Semoski und Torwart-Trainer Edin Karavdic. Mitte: Betreuer Pascal Georg, Yannick Mahl, Thore Jung, Sezer Özen, Samet Oygur und Trainer Hüseyin Üstün. Vorn: Emre Bicer, Moumen Naksh, Stefan Jaschinski und Eray Agzikara. 

Kassel. Seine zweijährige Auszeit ist vorbei: Hüseyin Üstün ist als Fußballtrainer von Gruppenliga-Aufsteiger SV Türkgücü wieder zurück.

Bereits bis Ende der Saison 2014/15 war der B-Lizenzinhaber für das Team aus der Nordstadt verantwortlich. Nun rückt er mit einem ganzen Trainerteam an, um den Klassenerhalt mit der Mannschaft anzusteuern. „Türkgücü ist für mich eine Herzensangelegenheit. Deshalb fiel es mir nicht schwer, das Angebot anzunehmen“, sagt der Coach. Zu seinem Team gehören als Co-Trainer sein Bruder Nugi, als spielender Co-Trainer Alibrahim Semoski und als Torwart-Coach Edin Karavdic.

Nachdem die Mannschaft aus der Nordstadt vorletzte Saison aus der Gruppenliga abstieg, gelang der neuformierten Truppe mit Trainer Hayri Karahan souverän der sofortige Wiederaufstieg.

Hauptaugenmerk muss es für Üstün nun sein, die neuen Spieler zu integrieren und vor allem den 76-Tore-Sturm zu ersetzen. Denn die Torjäger Serkan Aytemür (57 Treffer) und Özkan Oygur (19) haben den Klub verlassen. Aytemür versucht sein Glück bei Oberligist Lohfelden, während der fast 40 Jahre alte Oygur seine Karriere beendet hat.

Für Ersatz ist reichlich gesorgt: Zunächst sind da die Torjäger Emre Bicer, der vom FSC Lohfelden zum Team gestoßen ist, sowie Yasin Bingül, der für Rengershausen in der Gruppenliga 15 Tore erzieltesowie zuletzt Alibrahim Semoski als Organisator im Defensivbereich. Bingül und Semoski waren wie der Coach bereits bis 2014/15 für den SVT im Einsatz. Zu den tragenden Säulen der Mannschaft, die helfen sollen den Klassenerhalt zu realisieren, gehören auch die vom KSV Baunatal gekommenen Moumen Naksh und Volkan Altindag.

Start mit Aufsteigerduell

Neben den anstehenden Tests gegen Schauenburg, Rothwesten, Korbach, VfL Kassel und Wolfsanger fiebert das Team dem Saisonauftakt am 6. August bei Mitaufsteiger TSG Fürstenhagen entgegen. Ein erster Test ging am Donnerstag mit 2:9 (1:6) gegen Hessenligist FSC Lohfelden verloren.

Von Horst Schmidt

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