Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach verliert 1:2 gegen TSG Wattenbach

Nach 1:2-Niederlage: „Wir haben es nicht besser verdient“

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Wieder zu spät: Klei./Hun./Doh.-Stürmer Jannik Schinzel (Mitte) wird von Wattenbachs Torhüter-Oldie Michael Fleck gestoppt. Der Aufsteiger und Überraschungsfünfte kassierte gegen das Schlusslicht eine überraschende 1:2-Heimpleite. Foto: Schröter

Witzenhausen. Eine überraschende Niederlage mussten am Samstag die Gruppenliga-Fußballer der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach hinnehmen. Gegen das als Absteiger längst feststehende Schlusslicht TSG Wattenbach unterlag das Team von Trainer Goran Andjelkovic trotz Leistungssteigerung nach der Pause mit 1:2 (1:2).

Was die Platzherren da in der ersten Halbzeit gegen die stark ersatzgeschwächt und ohne Ersatzspieler angereisten Wattenbacher ablieferten, brachte Andjelkovic schier zur Verzweiflung. Anders ist es nicht zu erklären, dass der sonst so engagiert an der Seitenlinie mitgehende Trainer nach 20 Minuten seine Bemühungen einstellte und auf der Bank sitzend immer wieder das Gesicht in den Händen vergrub. Obwohl der Tabellenfünfte mit einem offensiven 4-2-3-1-System eine klare Überzahl im Mittelfeld und als Folge auch deutlich mehr Ballbesitz hatte, verstand man es nicht, daraus Kapital zu schlagen.

TSG-Oldie als Endstation

Gefahr für das vom 49-jährigen Michael Fleck gehütete Tor entstand immer nur dann, wenn Linksaußen Jakub Swinarski zu einem seiner gefürchteten Flankenläufe ansetzte und den Ball dann scharf nach innen flankte. Doch stets war Fleck einen Tick schneller am Ball als Swinarskis Mitspieler.

Als Kevin Janek nach dem Ballverlust eines SG-Spielers von Rene Kreis auf die Reise geschickt wurde und den Konter zum 1:0 für die Gäste abschloss (26.), dürfte so mancher Zuschauer das noch für einen reparablen Ausrutscher gehalten haben. Als Marcel Spangenberg wenig später frei stehend aus kurzer Distanz das Tor von SG-Keeper Tim Behnke nur knapp verfehlte, ging die Wattenbacher Führung plötzlich aber völlig in Ordnung. Und als Alexander Jordan dann nach einem sehenswerten Angriff über drei Stationen auch noch mit einem Flachschuss unter Behnke hindurch auf 2:0 erhöhte (34.), mochte Andjelkovic kaum noch hinschauen.

Angriffe verpufften

Zwar verkürzte Swinarski noch vor der Pause nach einer Flanke von Tim Demus per Kopf zum 1:2 (39.). Doch auch wenn die Gastgeber nach dem Seitenwechsel noch mehr Spielanteile hatten, verpufften alle Angriffsbemühungen im Nichts oder endeten in den Fängen des überragenden Flecks.

So stand am Ende unter dem Strich eine Heimniederlage, mit der zuvor niemand gerechnet hatte, die sich die SG aber selbst zuzuschreiben hatte. „Wenn du einen Gegner so sehr auf die leichte Schulter nimmst und deine Angriffe über 90 Minuten nicht zu Ende spielst, hast du es am Ende auch nicht besser verdient“, sprach Andjelkovic von einer Lehrstunde für seine Mannschaft.

SG Klei./Hun./Doh.: Behrens – Oppermann, Malzfeld, Demus, Gunkel (60. Rippel) – Orschel, Kaplan (55. Träbing) – Nickel (55. Koc), Weska, Swinarski – Schinzel.

Tore:0:1 Janek (26.), 0:2 Jordan (34.), 1:2 Swinarski (39.).

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