SCHNELLCHECK Wolfhagen feiert 1:0-Sieg über Hessen Kassel II

Korte trifft in der 95. Minute

Den Siegtreffer erzielte der Wolfhager Jan Luca Korte (links), hier gegen Hessenspieler David Kunz, in der Nachspielzeit.
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Den Siegtreffer erzielte der Wolfhager Jan Luca Korte (links), hier gegen Hessenspieler David Kunz, in der Nachspielzeit.

Durch ein spätes Tor in der fünften Minute von Jan-Luca Korte hat der Fußball-Gruppenligist FSV Rot-Weiß Wolfhagen auch sein zweites Heimspiel gegen den KSV Hessen Kassel II mit 1:0 (0:0) gewonnen.

Das Spiel im Schnellcheck

Wie war das Spiel?

Bis zum späten Happy End für die Wolfhager war es ein 0:0 der besseren Sorte. Obwohl die Torszenen zumeist aus Standardsituationen resultierten, war es ein interessantes Spiel. Die Reserve des Regionalligisten war spielerisch stark, konnte sich gegen die gut gegen den Ball arbeitenden Gastgeber aber kaum zwingende Chancen herausspielen.

Wie fiel das entscheidende Tor?

Kurz vor dem entscheidenden Tor wurde Robert Garwardt nach einer Abwehraktion vom Gästestürmer Marcel Fischer im Gesicht getroffen und musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Durch die Verletzungspause verlängerte sich die Nachspielzeit auf acht Minuten. Ausgangspunkt des Siegtores war ein fast von der Mittellinie von Mehmet Kaan Arlier bis an den Fünfmeterraum geschlagener Freistoß. Diesen Ball konnte KSV-Schlussmann Jonas Labonte nicht festhalten. Korte nutzte die Chance, setzte nach und drückte das Leder zum umjubelten 1:0 über die Torlinie.

War der Sieg verdient?

Aufgrund des späten Zeitpunktes war es ein glücklicher Sieg des FSV. Über die gesamte Spielzeit und aufgrund der höheren Anzahl an Torchancen haben sich die Gastgeber den Sieg aber verdient.

Gab es viele Torchancen?

Aus dem Spiel heraus gab es kaum welche. Ein gefährliches Mittel für das Löwen-Tor waren Freistöße von Timo Wiegand von der halblinken Position. Gleich in der vierten Minute wehrte Labonte einen abgefälschten Wiegand-Freistoß zur Ecke ab. Nur drei Minuten später wehrte er einen Freistoß des FSV-Angreifers auf die kurze Ecke ab. Nach einem weiteren Wiegand-Freistoß köpfte Nino Wagener direkt auf Labonte (35.). Kurz vor der Pause traf Dustin Täge bereits ins Tor, doch verweigerte Schiedsrichter Felix Kempa dem Treffer die Anerkennung. Es gab aber auch ohne Wiegand-Freistöße Möglichkeiten. So verfehlte Korte aus halblinker Position den langen Pfosten (30.). Nach der Pause verfehlte Wiegand ebenso das lange Eck (61.). Die beste Chance hatte Julius Knatz, der im Strafraum den Ball über das Tor lupfte (77.). Die besten Gästechancen waren Distanzschüsse. So drehte Sebastian Schmidt einen Schuss von Felix Appel um den Pfosten und Leonardo Zornio setzte das Leder knapp drüber (70.).

Was sagte Wolfhagens Trainer?

Valentin Plavcic meinte, „dass der Sieg am Ende glücklich war. Aber wir haben uns das Glück mit einer engagierten Leistung verdient. Es macht mich stolz, dass wir diesen Erfolg mit fünf Spielern, die 20 Jahre und jünger waren erzielt haben. Hinten haben wir nur sehr wenig zugelassen und vorne schon einige gute Chancen.“ (Michael Wepler)

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