Co-Trainer wird Kenan Toksoy 

Kurz gefragt: Tuncay Aral ist neuer Trainer des FC Bosporus

Tuncay Aral, neuer Trainer des FC Bosporus, über die Lage beim Verbandsliga- Aufsteiger

Kassel. Schon von 2011 bis zur Winterpause der Saison 2014/15 trainierte Tuncay Aral die Fußballer des FC Bosporus. Er führte sie von der Kreisliga A in die Gruppenliga.

Nach dem Abgang seiner Nachfolger vor wenigen Tagen handelte der Verbandsliga-Aufsteiger und holte Aral vom Tuspo Rengershausen zurück. Wir sprachen mit ihm über seine neue Aufgabe, die er nach einem Achillessehnenrisses gehandicapt angeht – aber gemeinsam als gleichbererechtigtes Duo mit Kenan Toksoy.

Herr Aral, das Ausscheiden ihrer Nachfolger Yusuf Barak und Parham Nasseri verlief nicht geräuschlos. In welcher Hinsicht sind Sie daher zunächst besonders gefordert?

Tuncay Aral: Die Mannschaft und die Trainer haben ihr Ding ein Jahr lang toll durchgezogen. Viele der Jungs waren geschockt und wussten nicht, wie es weitergeht. Deshalb müssen wir die Situation bald beruhigen.

Droht dem FC Bosporus der Weggang vieler Spieler?

Aral: Der Vorstand hat rasch gehandelt und einen Trainer verpflichtet. Viele der Spieler kennen mich noch. Sie sind beruhigt, weil ich die Mannschaft hier aufgebaut habe. Vom Aufstiegsteam steht nur Bilal Azizi als Abgang fest. Mit fast allen anderen sind wir uns schon einig.

Wie viel Aufstiegseuphorie nimmt Bosporus trotz aller Turbulenzen mit?

Aral: Die Euphorie ist gar nicht so groß, weil die Spieler wegen Ramadan nicht feiern konnten. Aber ein bisschen davon bleibt trotzdem.

Ist der FC Bosporus noch der gleiche wie bei ihrer ersten Amtszeit?

Aral: Es arbeiten inzwischen viel mehr Leute im Vorstand als Helfer und Sponsoren mit. Nicht so professionell wie bei höherklassigen Klubs, aber sehr engagiert.

Kommentare

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