Fußball-Gruppenliga: Calden/Meimbressen gewinnt beim Schlusslicht 4:1

Lindner trifft zweimal

Doppel-Torschütze: Fabrice Lindner, hier ein Archivbild, erzielte das 2:1 und das 4:1 für Calden/Meimbressen beim Schlusslicht VfL Kassel. Foto:  zhj

Kassel. Die SG Calden/Meimbressen hat sich auf dem Kunstrasenplatz des VfL Kassel in der Fußball-Gruppenliga gestern mit 4:1 (1:1) beim Schlusslicht durchgesetzt.

Die Caldener ließen sich auf dem Kunstrasenplatz in Wilhelmshöhe von den abstiegsbedrohten Gastgebern nicht aufs Glatteis führen. Allerdings sprach Olaf Utsch, Spielausschussmitglied der SG, von einem harten Stück Arbeit. Denn die Kasseler konnten im Spielaufbau durchaus gefallen, doch vor dem Tor waren sie erneut zu harmlos, das große Manko der Schützlinge von Trainer Marco Siemers.

Die SG benötigte die Anfangsphase, um sich mit dem Kunstrasen vertraut zu machen, doch wie schon beim 1:1 in Dörnberg kam sie dann ganz gut damit zurecht.

Nach zehn Minuten verzog Sascha Knoll von der Strafraumgrenze aus. Die Alter-Schützlinge bekamen ein Übergewicht im Mittelfeld. VfL-Keeper Daniel Schade lenkte nach 17 Minuten einen Krone-Schuss gekonnt über die Latte. Der anschließende Eckball landete beim aufgerückten Verteidiger Sascha Heckmann, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschießen konnte.

Das Schlusslicht ließ sich aber davon noch nicht beeindrucken. Zunächst scheiterte Frederick Bruch (26.) am aufmerksamen Steven Berndt im SG-Kasten. Dann brauchten die Gastgeber etwas Schützenhilfe. Eine Flanke von Louis Lengemann (37.) bugsierte Heckmann diesmal ins falsche Tor, nämlich in das der Caldener zum 1:1-Pausenstand.

Nach der Pause wurden jedoch Torchancen der Kirchditmolder immer mehr zur Mangelware. Das Zepter hatten die Vereinigten in der Hand. Knoll setzte nach 58 Minuten den einzigen echten Stürmer der Gäste, Fabrice Lindner aus der zweiten Mannschaft, gekonnt in Szene, sodass Lindner das 1:2 erzielen konnte. Das 1:4 ging in der 77. Minute auch auf das Konto von Lindner, der von einem verunglückten Abspiel der VfL-Abwehr profitierte. Sieben Minuten davor hatte Marcel Schindler mit einem platzierten Schuss und dem 1:3 schon für klare Verhältnisse gesorgt. Viel Gegenwehr kam vom Tabellenletzten nicht mehr. Im Gegenteil – Lindner, Krone und Schardt hätten das Ergebnis sogar noch in die Höhe schrauben können.

Die Vereinigten konnten den Abstand auf den dritten Platz bis auf drei Punkte verkürzen und nächste Woche soll der Tabellenzweite CSC 03 Kassel noch auf dem Kaiserplatz auflaufen.

VfL Kassel: Schade – Abdali, Bruch, Gerber (79. Ghiase), Krauss, Thom, Daeter (63. Schneider), Winter (71. Eitel), Sidigy, Pforr, Lengemann.

Calden/Meimbressen: Berndt – Heckmann, Holst, Lengyel, Hofmeyer, Dürrbaum, Knoll, Schardt, Krone, Schindler (75. Neutze), Lindner (82. Ortega Moreno).

Tore: 0:1 Heckmann (18.), 1:1 Lengemann (38.), 1:2 Lindner (59.), 1:3 Schindler (71.), 1:4 Lindner (78.). (zyh)

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