Grebenstein bestreitet letztes Heimspiel gegen absteigsbedrohte SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen

Mazrekaj hofft auf guten Abschied

Wieder dabei: Grebenstein wird gegen Wettesingen wieder auf Leon Ungewickel (rechts) zählen können. Foto: zhj

Grebenstein. Im letzten Heimspiel auf der Baustelle Sauertalstadion empfängt der Fußball-Gruppenligist TuSpo Grebenstein die SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen zum Derby.

„Das wird für mich ein emotionaler Abschied. Natürlich soll dabei ein Sieg herausspringen“, blickt TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj seinem letzten Heimspiel als Trainer freudig entgegen.

Vor einer Woche gelang schon an gleicher Stätte ein 2:0-Heimerfolg über den Calden/Meimbressen, womit der Nachbar in der Tabelle überholt werden konnte. Dieser sechste Platz soll nun in den restlichen zwei Spielen vor Calden/Meimbressen und Wolfhagen verteidigt werden.

Mit Wettesingen/Breuna/Oberlistingen wartet allerdings ein Gegner, der auf keinen Fall zu unterschätzen ist, da für der Aufsteiger um seine letzte Chance auf den Klassenerhalt wahrnehmen will. Nachdem die SG in der Vorwoche in Wolfsanger eine 3:1-Führung vergeben hatte und sich mit einem 3:3-Remis begnügen musste, hat sie angesichts von drei Punkten Rückstand auf den Viertletzten Wolfsanger aber nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Die Hinrunde mit nur acht Punkten war wohl für die SG eine zu große Hypothek. Dennoch muss sich der TuSpo auf einen sehr kampfstarken Gegner einstellen, was Mazrekaj absolut bewusst ist: „Wir haben bereits in Wichmannshausen gesehen, wie schwer es ist, bei einer abstiegsbedrohten Mannschaft zu spielen. Nach den Erfahrungen aus dem 1:1 im Hinspiel sieht er seine Elf im Vorteil, wenn sie ihr größeres spielerisches Potential abruft. Aufgrund des Derbycharakters der Partie und der prekären Situation der Gäste erwartet Mazrekaj noch einmal eine größere Zuschauerkulisse.

Gegenüber dem letzten Spiel kann er wieder auf Maximilian Schäfer und Mittelstürmer Leon Ungewickel zurückgreifen. Das Spiel gegen die SG ist nicht nur das letzte Heimspiel für Mazrekaj, sondern auch für Spielleiter Günter Kotzam, der nach mehr als 30-jähriger Tätigkeit zum Saisonende aufhören wird. (zmw)

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