0:4 - Nach der Pause lief bei Gruppenligist Fürstenhagen nichts mehr zusammen

TSG nur 30 Minuten stark

Abgezogen: Nicht mehr aufhalten können TSG Fürstenhagens Abwehrspieler Markus Hofmeister (links) und Patrick Jäger (rechts) den Ball nach diesem Schuss von Dominik Lohne von der SG Hombressen/Udenhausen. Foto: eki

Fürstenhagen. Erst wurden gute Torchancen nicht genutzt, dann rächten sich die eigenen (Abwehr-) Fehler. Um eine weitere Erfahrung reicher ist Aufsteiger TSG Fürstenhagen nach der durchaus verdienten 0:4 (0:1)-Heimniederlage gegen die SG Hombressen/Udenhausen in der Fußball-Gruppenliga.

„Wir dürfen uns über das Ergebnis nicht beklagen, schon gar nicht nach unserer schwachen Leistung in der zweiten Halbzeit“, sagte Dennis Schanze. Auch für den TSG-Spielertrainer gab‘s am Endergebnis nichts zu rütteln, nachdem seine Mannschaft dem Rivalen immer wieder in die Karten spielte, hinten zu weit aufrückte und sich dann überlaufen ließ.

Dabei hatten die zunächst stark auftrumpfenden Platzherren in der Anfangsphase durchaus Möglichkeiten, das Spiel mit einem Führungstor in eine andere Richtung zu drehen. Schon nach 100 Sekunden hoppelte das Leder nach einem groben Missverständnis zwischen Gästekeeper Seeger und einem eigenen Verteidiger nur um Zentimeter am Kasten vorbei. Dann bekam Seeger nach einem präzisen Schuss von Siebert gerade noch die Fingerkuppen ans Leder und parierte auch den Nachschuss (25.) und schließlich schickte Schanze Mannschaftskamerad Daniel Lauer mit langem Pass auf die Reise, doch der traf allein vorm gegnerischen Kasten den Ball nicht richtig (27.). Wer solche Möglichkeiten auslässt, der wird bestraft. „Das 1:0 hätten wir schießen müssen, stattdessen hat es der Gegner getan“, ärgerte sich Dennis Schanze im nachhinein.

Nach einem Einwurf fiel das zu kurz abgewehrte Leder Gästespieler Oliver Speer genau vor die Füße, der Benjamin Bobsin im TSG-Kasten mit einem trockenen Schuss keine Chance ließ (36.). Und mit dem 2:0 der Gäste durch Lohne war die Partie nur zwei Minuten nach Wiederbeginn bereits entschieden.

Der TSG bekam nun überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Geschehen und hatte nur noch eine Chance durch Jäger, dessen Kopfball kurz vor der Torlinie abgewehrt wurde (76.). Stattdessen schlugen die Gäste noch zweimal zu und hatten weitere große Möglichkeiten durch Oberenzer und zweimal Lohne, nachdem sie Bobsin schon in der ersten Hälfte zu Glanztaten gezwungen hatten. Und beinahe wäre Jäger sogar noch ein Eigentor unterlaufen, als das Leder von seiner Stiefelspitze an die Oberkante des Aluminiums prallte. (67.).

TSG Fürstenhagen: Bobsin - Kraft, Oehl, Hofmeister, Siegener (66. Manß) - Schanze, Jäger, Sippel, Lauer - El Habachi (84. Rauschenberg), Siebert (59. Titan).

Tore: 0:1 Speer (36.), 0:2 Lohne (47.), 0:3 Speer (61.), 0:4 Krone (87.). - Schiedsrichter: Weigel (Kassel). - Z: 150. (eki)

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