Gruppenliga-Spitzenreiter schlägt Verfolger Sandershausen nach hartem Kampf 2:0

CSC 03 muss alles geben

Alles im Griff: Die CSC-Spieler Michael Dawid (links) und Pavo Susilovic (rechts) lassen gegen Sandershausens Angreifer Sebastian Ullrich beim 2:0-Sieg in dieser Situation nichts anbrennen. Foto: Andreas Fischer

Kassel. Das Spiel zweier Gruppenliga-Titelkandidaten zwischen Tabellenführer CSC 03 Kassel und Sandershausen gewann der Spitzenreiter mit 2:0 (1:0). Bereits in der vierten Minute gelang Torjäger Lukas Iksal nach toller Kombination über Pavo Susilovic und Karim Kouay die schnelle Führung. Lothar Alexi, Trainer der Rothosen, sah in dem frühen Treffer die Grundlage für einen verdienten Sieg: „Der Treffer war wichtig, allerdings haben wir ihn zu lange nur verwaltet. Wir hätten vor allem in der zweiten Halbzeit mehr Nadelstiche setzen müssen.“

Zehn Minuten nach der CSC-Führung hatte Sascha Hebold den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, dann musste sich Torhüter Tobias Klöppner gegen Sebastian Ullrich behaupten (20.).

Die Gastgeber taten in dieser Phase zu wenig, ließen den Gegener agieren und verlegten sich aufs Kontern. Bei einem dieser schnellen Gegenzüge wurde Kouay von seinem Gegenspieler von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß schoss Iksal fahrlässig neben das Tor von TSG-Torhüter Nima Eslami (33.).

Kurz vor der Pause hätte Tobias Rühlmann den Ausgleich erzielen müssen, doch er köpfte aus fünf Metern neben das CSC-Gehäuse. Sandershausen kam nach dem Seitenwechsel zunächst besser in die Partie, weil die Rothosen es versäumten, ihre Konter besser auszuspielen.

Wie aus dem Nichts fiel dann die Vorentscheidung: Iksal trat einfach nur noch gegen einen fast verlorenen Ball, von einem Gegenspieler abgefälscht, trudelte dieser dann zum 2:0 ins Sandershäuser Tor (61.) – die Partie war so gut wie entschieden.

Massive Proteste zog der nicht gegebene Treffer der TSG durch Sebastian Ullrich nach sich (68.), als der Angreifer nach schöner Vorarbeit von Sascha Hebold ins Eck traf. Und nur ein paar Minuten später gab es erneut Diskussionen, als Torhüter Klöppner eine Flanke wegfaustete (siehe am Rande).

TSG-Trainer Friedhelm Janusch erkannte den CSC-Sieg an: „Die Spielanlage meiner Mannschaft war gut. Wir befinden uns trotz der Niederlage auf dem richtigen Weg.“ Nur die Kaltschnäuzigkeit seiner Mannschaft vor dem gegnerischen Tor sollte noch besser werden, sagte er weiter. Foto: Schmidt/nh

Von Horst Schmidt

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