Niederlage gegen Sandershausen: Wolfhagen verschenkt drei Punkte

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Matchwinner: Sandershausen Artem Radcenko (rechts), hier gegen David Michels, erzielte das alles entscheidende Tor.

Wolfhagen. Ganz lange Gesichter gab es am Sonntag in den Reihen des FSV Wolfhagen. Denn als Schiedsrichter Nico Eberhardt die Partie der Fußball-Gruppenliga zwischen dem FSV Wolfhagen und der TSG Sandershausen abpfiff, standen die Rot-Weißen mit leeren Händen da.

Die Gäste von Coach Friedhelm Janusch dagegen feierten ausgelassen ihren 1:0 (0:0)-Sieg.

Lange Gesichter gab es vor allem deshalb, weil die Hausherren eigentlich überlegen waren und beim Gang zur Pausenerfrischung schon längst den Sack hätten zumachen können. Was aber TSG-Schlussmann Zapico Lopez mit einer jeweiligen Glanztat gegen André Nordmeier, Timo Wiegand und David Michels vereitelte. Bei den Sandershäusern konnte im ersten Spielabschnitt nicht eine einzige nennenswerte Einschussmöglichkeit notiert werden.

Auch nach dem Seitenwechsel hätte Wolfhagen die Weichen für den Dreier stellen können. Timo Wiegand (52.) hatte freie Schussbahn, doch Keepoer Zapico Lopez bugsierte akrobatisch im Flug den Ball noch mit den Fingerspitzen über die Metallstange.

Dann stand Dominik Richter mutterseelenallein vor dem Gästegehäuse, hätte sich jeden Winkel aussuchen können, zeigte aber Nerven und hämmerte das runde Spielgerät in die Wolken.

TSG-Trainer Friedhelm Janusch bewies zwei Minuten später ein sehr glückliches Händchen. Für Björn Thordsen wechselte er nämlich Artem Radcenko ein und der bedankte sich dafür. Seinen ersten Ballkontakt hatte er, als die Wolfhäger den Ball unnötig verloren. Er schlug eine weite Flanke über die gesamte FSV-Abwehr und der Ball fand exakt den Kopf von Radcenkos, deraus kurzer Entfernung FSV-Schlussmann Maik de Coster keine Abwehrchance ließ. Es war auch gleichzeitig die erste nennenswerte Chance der Sandershäuser.

Wolfhagen steckte nicht auf, haderte mit dem Schicksal. Wiegand wurde klar im Strafraum von den Beinen geholt. Statt eines Elfmeterpfiffs verlegte der Schiedsrichter den Tatort aber aus dem Strafraum. Dann reklamierten die Wolfhager noch ein Handspiel von Patrick Rathgeber (89.), doch auch diese Situation hatte es der Schiri anders gesehen als die Wolfhager.

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