Niederlage kurz vor Schluss: TuSpo Grebenstein unterliegt TSG Sandershausen mit 0:1

Ohne Punkt- und Torerfolg: Leon Ungewickel musste sich mit dem TuSpo Grebenstein im Heimspiel gegen die TSG Sandershausen mit 0:1 geschlagen geben. Foto:  Hofmeister

Grebenstein. Keine Punkte für den TuSpo Grebenstein.

Durch ein Tor von Serhat Bingül in der 89. Minute musste sich der Fußball-Gruppenligist der TSG Sandershausen mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Nach dem 2:3 bei Hombressen/Udenhausen war es die zweite Grebensteiner Niederlage in der Schlussphase. „Der Sieg für Sanderhausen geht in Ordnung. Die haben uns in der Schlussphase ganz schön unter Druck gesetzt. Wir haben leider unsere Großchance nicht genutzt“, sprach TuSpo-Trainer Valentin Plavcic von einer verdienten Niederlage seiner Elf.

Die ersten Chancen hatten die Gastgeber. Bereits in der dritten Minute konnte Gästetorhüter Oscar Bastida Albiol einen Freistoß von Robin Möller von der rechten Halbposition zur Ecke. Daran anschließend wurde der Schuss von Adrian Schäfer im Strafraum abgeblockt (4.).

Ansonsten gab es in der ersten Hälfte in einem ausgeglichenen Spiel nur wenige Torszenen zu sehen. Erstmals richtig gefährlich wurden die Gäste, als TuSpo-Torhüter Alexander Seeger eine Flanke von Felix Bredow geradeso über die Latte lenken konnte (37.). Auch beim anschließenden Kopfball von Tobias Rühlmann zeigte sich der Ex-Sandershäuser auf dem Posten (38.). Zu Beginn der zweiten Hälfte verfehlte Marvin Schmidt mit einem Schuss aus der zweiten Reihe nur knapp das Tor (49.). Auf der Gegenseite hatte der TuSpo Glück, als sich Magnus Künkler auf der linken Strafraumseite durchsetzte und die Unterkante der Latte traf (50.). Fünf Minuten später hätte der TuSpo in Führung gehen müssen, als Bastida Arbiol eine scharfe Hereingabe von Karim Belarbi nach vorne prallen ließ und Ferdinand Bloch direkt auf den Torhüter zielte. Nur wenig später verfehlte Bloch von der Strafraumgrenze nur knapp das Tor (58.). Lag in dieser Phase noch der Führungstreffer für den TuSpo in der Luft, so verlagerte sich danach zunehmend das Spiel in die Grebensteiner Hälfte. Der gut aufgelegte Seeger verhinderte gegen Sascha Hebold und Yannick Damm einen Rückstand (66., 86.).

Als nach einer auf den langen Pfosten geschlagenen Ecke Bingül von der linken Strafraumseite unter die Latte traf, war auch Seeger machtlos. In der Nachspielzeit zog es ihn bei einer Ecke in den gegnerischen Strafraum, wo er tatsächlich im Fünfmeterraum an den Ball kam, doch konnte die TSG-Abwehr diese letzte Möglichkeit vereiteln.

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