Niederlage in schwachem Spiel für Calden/Meimbressen

Gegner aussteigen lassen: Der Caldener Christian Neth setzt sich gegen T. Wolff durch, Gästekeeper Maurice Kraft braucht aber nicht einzugreifen. Foto: Michl

Calden. Fußball-Gruppenligist Calden/Meimbressen muss sich Eintracht Baunatal zu Hausae mit 0:1 geschlagen geben

Mit 0:1 (0:0) unterlag Fußball-Gruppenligist SG Calden/Meimbressen am Samstag dem GSV Eintracht Baunatal.

Es war die zweite Heimniederlage in Folge und insgesamt die fünfte für die SG. Der Alter-Elf gelang es nicht eine spielerische Überlegenheit gegen eine sehr gut organisierte Gästeabwehr zu erlangen. Caldens Spielauschussmitglied Olaf Utsch formuliert es so: „Es ist unser Mannschaft nicht gelungen in den gegnerischen Strafraum einzudringen.“ Denn den verteidigte die Eintracht ganz geschickt und genau das hatte Baunatals Trainer Manfred Katluhn auch verlangt: „Wir wussten dass es in Calden keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt. Mit viel Leidenschaft haben wir die drei Punkte erkämpft. Wir waren einfach um dieses eine Tor besser.“

Bei dem Tor des Tages halfen die Vereinigten kräftig mit. Marcel Schindler verlor den Ball an der Außenlinie, ein kluger Pass auf den frei stehenden Jan Kraus und der erzielte mit einem platzierten, für SG-Keeper Steven Berndt unhaltbaren Schuss, das 0:1 in der 55. Spielminute.

Als ärgerlich befand das Caldens Trainer Jens Alter, der zwei gleichstarke Mannschaften gesehen hatte, aber auch eine Begegnung auf keinem hohen Niveau. Wenn es auch zweitweise temporeich zuging auf dem Kaiserplatz, so waren doch lediglich zwei Chancen für Gästestürmer Niels Willer als torgefährlich einzustufen im ersten Durchgang.

Nach der Halbzeit wurde es für die Katluhn-Elf nur dann brenzlig, wenn sie das eigene Tor durch riskante Rettungsaktionen selber in Gefahr brachte. Zweimal hätten die Großenritter nämlich das Spielgerät fast ins eigene Tor befördert. In der Schlussminute wäre beinahe noch das 2:0 für die Gäste gefallen, doch Maximilian Norwig scheitert nach einem Alleingang am hervorragend reagierenden Berndt. Trotzdem revanchierte sich die Eintracht für die 2:1-Hinspielniederlage. Alle Offensivbemühungen der Caldener verpufften. „Einmal nicht aufgepasst und schon stehst du mit leeren Händen da“, meinte SG-Trainer Alter abschließend. Diesmal war er nur mit der kämpferischen Leistung seiner Elf zufrieden. (zyh)

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