Verein kann sich nicht mit Barak/Nasseri einigen

Paukenschlag beim Verbandsliga-Aufsteiger: Bosporus-Trainer sind weg

Gerade einmal eine Woche her: Trainer Yusuf Barak (rechts) wird von den Fans nach dem 5:0-Sieg gegen Bronnzell, der den Verbandsliga-Aufstieg des FC Bosporus bedeutete, geherzt. Foto: Hedler

Kassel. Paukenschlag beim Verbandsliga-Aufsteiger FC Bosporus: Der Kasseler Fußball-Klub und sein Trainerduo Yusuf Barak und Parham Nasseri gehen ab sofort getrennte Wege.

Am Dienstag war zuerst die Trennung von Yusuf Barak bekannt geworden. Dieser konnte sich mit den Verantwortlichen nicht über die Ausrichtung von Mannschaft und Verein für die kommende Saison einigen. Spielertrainer Nasseri erklärte am gleichen Tag seinen Rücktritt – mit der Begründung, dass er „in Zukunft seinen Beruf und die Arbeit als Trainer in der Verbandsliga nicht mehr unter einen Hut bekommt“.

Parham Nasseri

Hinter den Kulissen soll es schon seit einiger Zeit rumort haben – vor allem nach der 1:2-Niederlage in der ersten Begegnung der Aufstiegsrunde in Bad Wildungen. Es gab Gerüchte, wonach sich die Klubbosse Gedanken darüber machten, ob eine weitere Zusammenarbeit des Vereins mit dem Trainerteam über die Saison hinaus sinnvoll sei. Ein Grund sollen die wenig konstanten Leistungen in der Rückrunde gewesen sein.

„So ganz überraschend trifft uns die Situation nicht“, sagt der sportliche Leiter Osman Albayrak, „wir hoffen, auch im Sinne der Mannschaft bis zum Wochenende eine Lösung präsentieren zu können.“ Namen werden offiziell noch nicht gehandelt.

„Meine Enttäuschung darüber, dass wir uns nicht einig wurden, ist groß. Dennoch hängt mein Herz an Mannschaft und Verein, denen ich nur das Beste wünsche“, erklärt Yusuf Barak.

Mitstreiter Parham Nasseri hatte schon seit geraumer Zeit einen Rücktritt erwogen: „Meine berufliche Zukunft geht vor. Es war keine Entscheidung gegen, sondern für den Verein.“ Dem Fußball will Nasseri allerdings weiter verbunden bleiben. Mit anderen Vereinen hat er nicht verhandelt.

„Wir sind als Mannschaft tief getroffen und enttäuscht von der Entwicklung, werden aber im Sinne des Vereins die Aufgabe Verbandsliga angehen“, sagt Torhüter Antonio Rega.

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